- Die N26 Business Konten überzeugen mit mobilem Banking, unbegrenzten kostenlosen SEPA-Überweisungen in allen Tarifen und einem Cashback-Programm.
- Kontonutzer loben die schnelle digitale Kontoeröffnung, das kostenlose Standard-Konto und die intuitive App-Nutzung. Kritisiert werden jedoch die eingeschränkten Bargeldeinzahlungsmöglichkeiten sowie die Fokussierung auf Freiberufler und Selbstständige.
- Wer für eine GmbH oder UG ein Geschäftskonto benötigt, auf Bargeldservices angewiesen ist oder internationale Zahlungen tätigen muss, findet bei FYRST, Qonto oder Revolut Business passende Angebote.
Die Berliner Neobank N26 hat seit ihrer Gründung 2013 bereits mehr als acht Millionen Kunden mit ihren digitalen Bankdienstleistungen überzeugt. Es gibt vier verschiedene Geschäftskonto-Modelle, die sich gezielt an Freiberufler und Solo-Selbstständige richten. Sie sind prädestiniert für digitalaffine Unternehmer, die ihre Finanzen komplett über das Smartphone verwalten möchten. Die Kontoeröffnung erfolgt papierlos, alle Transaktionen laufen über eine App.
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Besonderheiten
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N26 unterliegt der Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Kundeneinlagen sind über die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 Euro geschützt. Die Zwei-Faktor-Authentifizierung und 3D-Secure-Verfahren sorgen für Sicherheit bei Transaktionen.
Vollbanklizenz unterscheidet N26 von FinTechs
Seit 2016 verfügt N26 über eine Vollbanklizenz und darf damit klassische Bankgeschäfte wie Einlagenverwaltung auf Kundenkonten und Kreditvergabe rechtlich selbst erbringen. Damit unterscheidet sich die Neobank von vielen FinTechs ohne Banklizenz, die nur als E‑Geld‑Institut auftreten oder Bankdienstleistungen über einen lizenzierten Drittanbieter abwickeln müssen.
Beim Angebot fokussiert sich N26 jedoch klar auf digitale Girokonten, Karten, Zahlungsverkehr und ergänzende Produkte wie Ratenkredite und Versicherungen, die teils über Partner realisiert werden. Andere klassische Bankleistungen wie Baufinanzierungen, Wertpapiergeschäfte oder komplexe Firmenkredite deckt N26 aktuell nur eingeschränkt oder gar nicht ab.
Vier Geschäftskonto-Modelle für unterschiedliche Anforderungen
Es gibt vier abgestufte Geschäftskonto-Modelle, die sich in Preis und Leistungsumfang unterscheiden. Alle Varianten richten sich ausschließlich an Freiberufler und Einzelunternehmer. Für Kapitalgesellschaften wie GmbH oder UG stehen die N26 Geschäftskonten nicht zur Verfügung. Die Kontoführung erfolgt zwingend im eigenen Namen, Firmennamen sind nicht zulässig.
Das bieten die N26 Geschäftskonten:
Business Standard Konto: Die Basisvariante ist dauerhaft kostenfrei und umfasst alle Grundfunktionen eines Geschäftskontos. Enthalten sind unbegrenzt viele beleglose SEPA-Überweisungen, eine virtuelle Mastercard Debitkarte sowie 0,10 Prozent Cashback auf alle Kartenzahlungen. Physische Karten können optional gegen Aufpreis (10 Euro) bestellt werden. Zwei kostenlose Bargeldabhebungen im Monat sind inklusive, danach fällt eine Gebühr von zwei Euro je Vorgang an.
Business Smart: Dieses Konto kostet 4,90 Euro monatlich und enthält neben der virtuellen Mastercard eine farbige physische Mastercard in fünf Designs. Besonders nützlich: Es lassen sich bis zu zehn Unterkonten (Spaces) mit eigener IBAN einrichten, um Budgets zu trennen oder Rücklagen zu bilden. Die automatische Kategorisierung von Ausgaben verschafft zusätzliche Übersicht. Drei kostenlose Bargeldabhebungen pro Monat sind im Tarif enthalten, jede weitere kostet zwei Euro.
Business Go: Für 9,90 Euro monatlich bietet dieses Konto international tätigen Freelancern weltweit kostenlose Bargeldabhebungen und Zahlungen ohne Fremdwährungsgebühren. Damit ist diese Kontovariante eine gute Wahl für Vielreisende. Es enthält zudem ein umfassendes Versicherungspaket der Allianz Assistance für Reiseverspätungen, medizinische Notfälle im Ausland und Gepäckschäden. Fünf Gratisabhebungen monatlich sowie zehn Unterkonten runden das Paket ab.
Business Metal: Hierbei handelt es sich um das Premium-Angebot unter den N26 Geschäftskonten. Für 16,90 Euro monatlich bekommen Nutzer eine Metallkarte in drei Farbvarianten, erhöhtes Cashback von 0,50 Prozent und acht kostenlose Bargeldabhebungen pro Monat. Zusätzlich enthält der Tarif erweiterte Versicherungen, darunter Smartphone- und Einkaufsschutz, sowie exklusive Partnerangebote und einen prioritären telefonischen Support.
N26 Geschäftskonten im Vergleich
| Merkmal | Business Standard | Business Smart | Business Go | Business Metal |
| Monatliche Kosten | 0 € | 4,90 € | 9,90 € | 16,90 € |
| Cashback | 0,10 % auf alle Karteneinkäufe | 0,10 % auf alle Karteneinkäufe | 0,10 % auf alle Karteneinkäufe | 0,50 % auf alle Karteneinkäufe |
| Reise-Cashback möglich | 1,00 % bei Zahlung mit Karte im Ausland, sofern aktiviert (ohne Obergrenze; gilt außerhalb des EWR, des Vereinigten Königreichs und der Schweiz bis zu 12 Monate lang) | 1,00 % bei Zahlung mit Karte im Ausland, sofern aktiviert (ohne Obergrenze; gilt außerhalb des EWR, des Vereinigten Königreichs und der Schweiz bis zu 12 Monate lang) | ||
| Abhebungen in Euro | 2 kostenlose / Monat, danach 2 € je Vorgang | 3 kostenlose / Monat, danach 2 € je Vorgang | 5 kostenlose / Monat, danach 2 € je Vorgang | 8 kostenlose / Monat, danach 2 € je Vorgang |
| Abhebungen im Ausland | 1,70 % Gebühr | 1,70 % Gebühr | 0,00 % Gebühr | 0,00 % |
| Physische Mastercard inklusive | nur optional gegen Aufpreis von 10 € | |||
| Virtuelle Mastercard | ||||
| Unterkonten (Spaces) | bis zu 10 | bis zu 10 | bis zu 10 | |
| SEPA-Überweisungen | unbegrenzt kostenlos | unbegrenzt kostenlos | unbegrenzt kostenlos | unbegrenzt kostenlos |
| Weltweite Kartenzahlungen | 0 € | 0 € | 0 € | 0 € |
| Versicherungen | Reiseabbruch- und Reiserücktrittsversicherung (gemäß Bedingungen) | Reiseabbruch-, Haftpflicht-, Gepäck- und Smartphone-Versicherung | ||
| Echtzeit-Überweisungen (SEPA Instant) | 0 € | 0 € | 0 € | 0 € |
| Bargeldeinzahlung (CASH26) | 1,50 % des Betrags | 1,50 % des Betrags | 1,50 % des Betrags | 1,50 % des Betrags |
| Dispozins | 13,40 % p. a. | 13,40 % p. a. | 13,40 % p. a. | 13,40 % p. a. |
| Einlagensicherung | bis 100.000 € (gesetzlich) | bis 100.000 € (gesetzlich) | bis 100.000 € (gesetzlich) | bis 100.000 € (gesetzlich) |
| Ersatzkarte | 10 € | 10 € | 10 € | 10 € |
| Expressversand Ersatzkarte | 30 € | 30 € | 30 € | 30 € oder 45 € (Metall) |
| Ausgehende SWIFT-Überweisungen | nicht möglich | nicht möglich | nicht möglich | nicht möglich |
| Kryptohandel / Aktienhandel | möglich | möglich | möglich | möglich |
| Webseite | n26.com * | n26.com * | n26.com * | n26.com * |
Stand: Dezember 2025
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Karten und mobile Zahlungen
Alle N26 Business Konten beinhalten virtuelle Mastercard Debitkarten, die sofort nach Kontoeröffnung einsatzbereit sind. Sie eignen sich für Online-Zahlungen und können direkt in Apple Pay oder Google Pay integriert werden. Physische Karten sind ab dem Smart-Tarif kostenfrei enthalten, im Standard-Konto fällt ein einmaliger Aufpreis von zehn Euro an.
Die Karten lassen sich über die App in Echtzeit sperren und entsperren. Nutzer können Ausgabenlimits individuell festlegen. Jede Transaktion löst eine Push-Benachrichtigung aus. Bei Onlinekäufen sorgt das 3D-Secure-Verfahren für erhöhte Sicherheit.
Bargeldabhebungen sind an Automaten weltweit möglich, allerdings mit unterschiedlichen Konditionen je nach Tarif. Im Euroraum fallen nach Verbrauch der Freikontingente zwei Euro pro Abhebung an. Bei Fremdwährungen berechnet N26 in den Basis-Tarifen Standard und Smart zusätzlich 1,70 Prozent des Betrags, nur das Go- und Metal-Konto verzichten auf Auslandsgebühren.
DATEV-Anbindung und Buchhaltungsintegration
Im Gegensatz zu anderen Neobanken wie Qonto, Vivid, Tide und FYRST bietet N26 keine native DATEV-Schnittstelle an. Stattdessen erfolgt die Buchführungsintegration über Drittanbieter-Tools wie Lexoffice, SevDesk oder Kontist. Diese können per API oder CSV-Export angebunden werden. Transaktionen werden automatisch kategorisiert und lassen sich mit Belegen verknüpfen.
Die App erfasst Quittungen per Foto und ordnet sie den entsprechenden Ausgaben zu. Kategorien können individuell angepasst werden, Auswertungen stehen in Echtzeit zur Verfügung. Für die Steuererklärung lassen sich alle relevanten Daten exportieren und direkt an Steuerberater übermitteln.
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Besonders nützlich ist die automatische Erkennung der Umsatzsteuer. Das System unterscheidet zwischen Brutto- und Nettobeträgen und bereitet die Daten für die Umsatzsteuervoranmeldung auf. Allerdings fehlt eine direkte Integration in professionelle Buchhaltungssysteme, was bei größeren Transaktionsvolumen umständlich werden kann.
Auslandsüberweisungen und Fremdwährungen
Für internationale Zahlungen kooperiert N26 mit dem britischen Finanzdienstleister Wise. Über einen direkten Zugang in der App lassen sich Überweisungen in mehr als 40 Währungen tätigen. Die Wechselkurse orientieren sich am Interbanken-Kurs und sind deutlich günstiger als bei klassischen Banken.
SWIFT-Überweisungen unterstützt N26 nicht direkt. Stattdessen leitet das System internationale Zahlungen automatisch über Wise weiter. Die Gebühren variieren je nach Zielland und Währung, liegen aber meist klar unter denen traditioneller Banken.
Kartenzahlungen in Fremdwährungen sind im Standard- und Smart-Tarif mit 1,70 Prozent Aufschlag belastet. Erst ab Business Go entfallen diese Gebühren vollständig. Für Freelancer mit regelmäßigen Auslandsumsätzen lohnt sich daher das Upgrade auf einen höheren Tarif.
Bargeldeinzahlungen mit Einschränkungen
Wer regelmäßig Bargeld einzahlen muss, steht als Geschäftskunde von Neobanken oder FinTechs oft vor Herausforderungen, da diese keine Filialen und Einzahlungsautomaten haben und auf Partner angewiesen sind. Das gilt auch für N26. Bargeldeinzahlungen sind hier jedoch über das CASH26-Netzwerk möglich, das mehr als 11.500 Einzelhandelspartner wie Rewe, Penny und Real umfasst. An den Kassen können Beträge ab 50 Euro eingezahlt werden. Pro Vorgang fallen allerdings 1,50 Prozent Gebühren an.
Das System funktioniert per Barcode-Scan: In der App wird eine Einzahlung generiert, der Partner scannt den Code und nimmt das Bargeld entgegen. Die Gutschrift erfolgt in der Regel innerhalb weniger Minuten.
Für bargeldintensive Geschäftsmodelle ist N26 Business somit weniger geeignet. Die Gebühren machen häufige Einzahlungen teuer. Zudem ist die Verfügbarkeit der Partner nicht überall gewährleistet. Daher sollten vor allem Inhaber von Gastronomie-, Einzelhandels- und Handwerksbetrieben eine Alternative mit Filialzugang bevorzugen.
Kontoeröffnung in wenigen Minuten
Die Eröffnung eines N26 Geschäftskontos erfolgt vollständig digital über die N26 App. Benötigt werden lediglich ein Smartphone und ein gültiger Personalausweis oder Reisepass. Nach Eingabe der persönlichen Daten erfolgt die Identitätsprüfung per Video-Ident. Ein Mitarbeiter führt durch den Prozess, prüft das Ausweisdokument und gibt das Konto frei.
Sobald die Verifizierung abgeschlossen ist, steht die virtuelle Karte sofort zur Verfügung. Physische Karten werden per Post zugestellt und treffen innerhalb weniger Werktage ein. Die Aktivierung erfolgt direkt in der App.
Wichtige Voraussetzung: Die Kontoeröffnung ist nur möglich, wenn kein zweites N26-Konto besteht. Wer bereits ein privates Konto führt, muss dieses zunächst schließen, bevor er ein Geschäftskonto eröffnen kann.
Eine Schufa-Abfrage erfolgt nicht, da das N26 Geschäftskonto primär auf Guthabenbasis geführt wird. Es findet lediglich eine Schufa-Identitätsprüfung zur Verifizierung der Daten und zum Ausschluss schwerwiegender Negativmerkmale statt. Eine Bonitätsprüfung mit entsprechendem Schufa-Eintrag wird erst bei der Beantragung von Kreditleistungen durchgeführt.
Positive Erfahrungen mit N26 Geschäftskonten
Kontoinhaber berichten in Bewertungsportalen und Foren überwiegend positiv über ihre Erfahrungen mit N26 Business. Besonders hervorgehoben werden Aspekte, die den Geschäftsalltag erleichtern.
- Schnelle Kontoeröffnung ohne Papierkram
Die vollständig digitale Kontoeröffnung wird durchweg gelobt. Nutzer schätzen, dass der gesamte Prozess in weniger als zehn Minuten abgeschlossen ist und sofort eine funktionsfähige virtuelle Karte zur Verfügung steht. Vor allem Gründer schätzen, dass sie ihr Geschäftskonto noch am selben Tag nutzen konnten. - Intuitive App mit durchdachter Benutzerführung
Viele Kontoinhaber heben die Qualität der N26-App hervor. Die klare Struktur, Echtzeit-Benachrichtigungen und automatische Kategorisierung von Ausgaben werden als deutliche Verbesserung gegenüber klassischen Banking-Lösungen empfunden. Auch die Möglichkeit, Belege per Foto zu erfassen, wird gelobt, da sie Zeit spart. - Kostenloses Basiskonto
Von vielen Gründern und Selbstständigen mit überschaubarem Transaktionsvolumen wird die Verfügbarkeit eines kostenfreien Geschäftskontos (Business Standard) häufig als einer der wichtigsten Entscheidungspunkte genannt. - Unbegrenzt viele kostenlose SEPA-Überweisungen
Dass es in allen Tarifen keine Obergrenze für kostenfreie Überweisungen gibt, wird von vielen Kontonutzern als großer Vorteil gegenüber anderen Geschäftskonten genannt. Das bedeutet eine spürbare Kostenersparnis bei intensiver Nutzung. - Unterkonten schaffen Übersicht
Freelancer mit mehreren Projekten oder unterschiedlichen Einnahmequellen loben die Spaces-Funktion. Die Möglichkeit, bis zu zehn Unterkonten mit eigener IBAN einzurichten, vereinfacht die Budgetverwaltung erheblich. Steuerrücklagen, Projektbudgets oder Rücklagen lassen sich sauber trennen. - Cashback als willkommenes Extra
Das Cashback-Programm findet Zustimmung. Kunden berichten, dass die Rückvergütung bei regelmäßiger Kartennutzung die laufenden Kontokosten teilweise ausgleicht. - Kostenfreie Kartenzahlung weltweit
Zahlreiche Kontoinhaber äußern sich positiv über die Möglichkeit, mit der Karte in jeder Währung kostenlos zahlen zu können. Dadurch lässt sich die Karte ohne Zusatzkosten für geschäftliche Einkäufe im Ausland einsetzen (in allen vier Kontomodellen).
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Kritikpunkte an N26 Geschäftskonten
Nicht alle Erfahrungen fallen positiv aus. In Bewertungsportalen und Diskussionsforen tauchen auch wiederkehrende Kritikpunkte auf, die potenzielle Kunden kennen sollten.
- Ausschluss von GmbH und UG
Zahlreiche Nutzer kritisieren, dass die N26 Geschäftskonten ausschließlich für Freiberufler und Einzelunternehmer bereitstehen. Kapitalgesellschaften wie GmbH oder UG sind von der Nutzung ausgeschlossen. Für viele Gründer wird das Konto damit spätestens bei der Umwandlung in eine GmbH unbrauchbar. - Hohe Gebühren auf Bargeldeinzahlungen
Die Möglichkeit, Bargeld einzuzahlen, ist über CASH26 zwar vorhanden, aber teuer. Mit 1,50 Prozent Gebühr pro Einzahlung wird das Konto für bargeldintensive Geschäftsmodelle schnell kostspielig. Insbesondere Gastronomen und Einzelhändler vermissen eine kostenfreie Einzahlungsmöglichkeit. - Kosten für Bargeldtransaktionen
Viele Kunden bemängeln die Gebühren von zwei Euro pro Abhebung, sobald das geringe Freikontingent von zwei bis acht Vorgängen pro Monat überschritten ist. Für Geschäftstreibende, die oft Bargeld benötigen, ist das unvorteilhaft. - Fehlende SWIFT-Überweisungen
Manche Kontoinhaber kritisieren, dass direkte SWIFT-Überweisungen nicht möglich sind. Die Weiterleitung über Wise funktioniert zwar meist reibungslos, für Geschäftskunden mit komplexen internationalen Zahlungen kann dies jedoch hinderlich sein. N26 begründet das mit dem Fokus auf moderne, kostengünstigere Zahlungswege. - Unklare Compliance-Prozesse
Mitunter bemängeln Kontonutzer, dass bei Compliance-Prüfungen und unüblichen Transaktionen die langwierigen oder unklaren Kommunikationsprozesse zu Problemen führen, da sie die vorübergehenden Kontoeinschränkungen nur schleppend klären können.
Für wen eignen sich N26 Geschäftskonten?
Die N26 Businesskonten richten sich an mobile Freiberufler, Solo-Selbstständige und digitale Nomaden, die den Großteil ihrer Geschäfte bargeldlos und online abwickeln. Wer eine schlanke, kostengünstige und technologisch fortschrittliche Lösung sucht und seine Finanzen am liebsten über das Smartphone managt, ist hier richtig. Besonders geeignet ist das Angebot für Berufsgruppen wie Designer, Berater, Texter, Programmierer oder Online-Händler, die überwiegend bargeldlos arbeiten und keine komplexen Unternehmensstrukturen benötigen.
Das kostenlose Standard-Konto eignet sich hervorragend für Gründer und Nebenerwerbs-Selbstständige mit geringem Transaktionsvolumen. Wer häufiger reist oder erweiterte Funktionen wie Unterkonten benötigt, findet in den Smart- und Go-Tarifen passende Optionen. Das Metal-Konto lohnt sich für Vielnutzer mit hohem Kartenumsatz.
Ungeeignet sind die Geschäftskonten für Kapitalgesellschaften wie GmbH oder UG, denn sie können kein N26 Konto nutzen. Auch Unternehmen mit intensivem Bargeldverkehr sollten prüfen, ob N26 die richtige Wahl ist, da hier Gebühren für jede Einzahlung anfallen. Gleiches gilt für Betreiber von Geschäftsmodellen, die SWIFT-Überweisungen oder persönliche Beratung in Filialen benötigen. Solche Unternehmer sollten sich nach Anbietern mit spezielleren Services in diesen Bereichen umsehen.
Alternativen zu N26 Business
So attraktiv die mobilen Geschäftskonten von N26 für Freiberufler und Selbstständige sind, so schnell können wachsende Unternehmen damit an ihre Grenzen stoßen. Wer Funktionen wie Bargeldservice, komplexe Teamverwaltung oder häufige Zahlungen in Fremdwährung benötigt, könnte je nach Anforderung bei Anbietern wie FYRST, Qonto oder Revolut Business eine passendere Lösung finden.
FYRST – Digitalbank mit Bargeld-Infrastruktur
FYRST verbindet als Marke der Deutschen Bank AG digitales Banking mit klassischer Bankinfrastruktur. Das Angebot umfasst drei Kontomodelle: Base, Complete und das Gründerkonto. Für Freiberufler und Selbstständige ist das Base-Konto dauerhaft kostenfrei, Unernehmen mit Rechtsform zahlen sechs Euro monatlich.
Fyrst Geschäftskonto
Kontoführung
Ab 0 €
Eröffnung
Online
Besonderheit
Bargeldservice an über 7.000 Standorten
- Kostenlose Debit Mastercard
- Tagesgeldkonto mit 3 % p.a. inklusive (erste 3 Monate)
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Für Freelancer und Selbstständige dauerhaft kostenlos. Unternehmen wie GmbH oder UG zahlen ab dem 7. Monat 6 € pro Monat. Complete ab 10 €, Premium ab 24 € pro Monat.
Kostenlose Debit Mastercard, Bargeld ein- und auszahlen an über 7.000 Automaten der Cash Group, SEPA-Echtzeitüberweisungen, Apple & Google Pay, DATEV-Anbindung sowie Auslandsüberweisungen weltweit.
Als Marke der Deutschen Bank gilt die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 €. Darüber hinaus sind Einlagen durch den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken bis zu 437.500 € zusätzlich abgesichert, deutlich mehr als bei reinen FinTech-Anbietern.
FYRST ist die digitale Geschäftsbank der Deutschen Bank und verbindet modernes Online-Banking mit der Sicherheit eines der größten Bankhäuser Europas. Das Konto ist in wenigen Minuten online eröffnet und unterstützt fast alle Rechtsformen. Besonders hervorzuheben: Einlagen sind doppelt gesichert, gesetzlich bis 100.000 € und zusätzlich bis zu 437.500 € über den Bankenverband.
Der entscheidende Unterschied zu N26: FYRST ermöglicht kostenlose Bargeldeinzahlungen am Postbank-Schalter und gebührenfreie Abhebungen im gesamten Cash-Group-Netz. Bei Einzahlungen am Postbank-Automaten fallen dagegen Gebühren an, diese sind jedoch niedriger als bei vielen FinTechs. Für Unternehmen mit regelmäßigem Bargeldverkehr bietet FYRST damit einen klaren Vorteil.
Die Kontoführung erfolgt digital über die FYRST-App. Echtzeitzahlungen sind inklusive. Im kostenlosen Base-Konto sind 50 beleglose Buchungen pro Monat kostenfrei, das gebührenpflichtige Complete-Konto (zehn Euro monatlich) enthält 75 freie Buchungen. Das Gründerkonto enthält alle Leistungen des Complete-Tarifs, ist aber im ersten Jahr kostenlos. Eine DATEV-Schnittstelle ist verfügbar, Buchhaltungstools wie SevDesk können rabattiert gebucht werden.
Einschränkungen gibt es bei internationalen Funktionen: SWIFT-Überweisungen sind möglich, aber mit höheren Gebühren belegt als bei spezialisierten Anbietern. Multiwährungsfunktionen fehlen komplett. FYRST eignet sich damit besonders für lokal tätige Unternehmen, die ein günstiges Konto mit kostenlosen Bargeldein- und -auszahlungen suchen, aber weniger für international ausgerichtete Geschäftsmodelle.
Qonto – strukturiertes Team-Management

Die französische Neobank Qonto bietet sechs Geschäftskonto-Modelle an und richtet sich sowohl an Selbstständige als auch an kleine und mittlere Unternehmen (hier mehr dazu). Anders als N26 akzeptiert Qonto alle Rechtsformen, einschließlich GmbH und UG.
Qonto ★ Top Auswahl für Freiberufler
Kontoführung
ab 0 €
Eröffnung
Online
Besonderheit
Für alle Freelancer & GmbHs
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Kontoführung
ab 0 €
Eröffnung
Online
Besonderheiten
Für alle Freelancer & GmbHs
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Die Tarife Basic, Smart und Premium richten sich an Freiberufler und Kleinstunternehmen mit bis zu neun Mitarbeitern. Die monatlichen Kosten liegen zwischen 9 und 39 Euro bei jährlicher Zahlung. Die Kontomodelle Essential, Business und Enterprise sind für Unternehmen mit zehn bis 250 Beschäftigten konzipiert und kosten bei jährlicher Zahlung zwischen 49 und 199 Euro monatlich.
Qontos Stärke liegt im Teammanagement: Unterkonten mit eigener IBAN, individuell zuweisbare Firmenkarten und detaillierte Nutzerrechte ermöglichen präzise Kontrolle über Ausgaben. Die direkte DATEV-Integration erleichtert die Zusammenarbeit mit Steuerberatern, Transaktionen werden automatisch kategorisiert, Belege lassen sich digital zuordnen.
Internationale Zahlungen erfolgen über SWIFT oder in Kooperation mit Wise. Die Gebühren variieren je nach Tarif zwischen 0,56 und 1,80 Prozent. Bargeldeinzahlungen sind nicht möglich. Das ist ein entscheidender Nachteil für Unternehmer aus Gastronomie, Handwerk und Einzelhandel. Für digital orientierte Teams mit mehreren Mitarbeitern bietet Qonto jedoch eine der strukturiertesten Lösungen am Markt.
Revolut Business – der Multiwährungsexperte

Revolut Business, ein FinTech mit britischer Muttergesellschaft und litauischem Bankensitz, hat sich auf internationales Banking spezialisiert (hier mehr dazu). Das Angebot umfasst drei Tarife für zehn bis 90 Euro monatlich plus einen vierten, individuell konfigurierbaren Enterprise-Tarif. Als lizenzierte EU-Bank unterliegt Revolut der Einlagensicherung bis 100.000 Euro.

Revolut ★ Ideal für weltweite Zahlungen
Kontoführung
Abomodell ab 10 € im Monat
Eröffnung
Online
Besonderheit
Multi-Währungs-Geschäftskonto für weltweit Zahlungen
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Revolut
★ Ideal für weltweite Zahlungen
Kontoführung
Abomodell ab 10 € im Monat
Eröffnung
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Besonderheiten
Multi-Währungs-Geschäftskonto für weltweit Zahlungen
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Der größte Vorteil liegt im Währungsmanagement: Kunden können mehr als 30 verschiedene Währungen in ihrem Multiwährungskonto halten und diese innerhalb der Marktzeiten zum Interbanken-Kurs umtauschen. Für Überweisungen unterstützt Revolut sogar Zahlungen in über 150 Zielländer. Diese Möglichkeiten machen das FinTech zur ersten Wahl für international tätige Unternehmen. Je nach Tarif sind monatlich 1.000 bis 60.000 Euro gebührenfrei tauschbar. Auf Beträge darüber fallen 0,60 Prozent Gebühr an.
Internationale Überweisungen sind je nach Kontotarif fünf bis 25 Mal monatlich kostenfrei. SEPA-Zahlungen kosten nach Verbrauch der Freikontingente 0,20 Euro. Bis zu 200 virtuelle und drei physische Karten pro Teammitglied ermöglichen detaillierte Ausgabenkontrolle.
Ab dem Grow-Tarif bietet Revolut verzinste Sparkonten und Zugang zu Geldmarktfonds mit variabler Rendite. Integrationen mit DATEV, Lexoffice und anderen Buchhaltungstools sind vorhanden. Bargeldabhebungen kosten allerdings in allen vier Kontomodellen 2,00 Prozent des Betrags. Einzahlungen sind nicht möglich.
Revolut Business eignet sich hervorragend für E-Commerce-Unternehmen, Agenturen mit internationalen Kunden oder Tech-Start-ups. Wer primär in Deutschland tätig ist und auf Bargeldservices angewiesen ist, findet bei FYRST oder klassischen Banken bessere Konditionen.
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Häufig gestellte Fragen zu N26 Geschäftskonten
Nein, bei N26 ist nur ein Konto pro Person möglich. Wer bereits ein privates N26 Konto besitzt und ein Geschäftskonto eröffnen möchte, muss zunächst das Privatkonto schließen. Erst dann kann die Eröffnung eines Business-Kontos beantragt werden. Diese Einschränkung wird von vielen Nutzern als unpraktisch empfunden, da sie die Trennung von privaten und geschäftlichen Finanzen erschwert.
N26 verfügt als deutsches Kreditinstitut über eine Vollbanklizenz und wird von der BaFin überwacht, was ein hohes Maß an Seriosität und Sicherheit gewährleistet. Die Kundengelder sind bis 100.000 Euro pro Kunde durch die gesetzliche Einlagensicherung abgedeckt. Zusätzlich schützt die App alle Transaktionen durch moderne Sicherheitsmechanismen wie Zwei-Faktor-Authentifizierung und 3D-Secure.
Die N26 Geschäftskonten funktionieren primär auf Guthabenbasis. Unter bestimmten Voraussetzungen und nach interner Bonitätsprüfung kann N26 seinen Kunden jedoch einen Überziehungsrahmen einräumen. Der Zinssatz beträgt 13,40 Prozent p. a. Die Höhe des Kreditrahmens hängt von der individuellen Bonität und den regelmäßigen Kontoeingängen ab. Der Antrag kann direkt über die App gestellt werden.
N26 unterstützt keine direkten SWIFT-Überweisungen, nutzt jedoch Wise für die Abwicklung internationaler Zahlungen in über 40 Währungen. Die Gebühren sind meist günstiger als bei klassischen Banken. Für Unternehmen, die häufig SWIFT-Zahlungen tätigen, kann die fehlende direkte Funktion jedoch ein Handicap sein.
Das kostenlose Standard-Konto und der Smart-Tarif enthalten keine Versicherungen. Ab Business Go greift ein Versicherungspaket der Allianz Assistance, das Reiseverspätungen, medizinische Notfälle im Ausland, Gepäckschäden sowie Reiserücktritt und -abbruch abdeckt. Business Metal erweitert den Schutz um eine Smartphone-Versicherung, Einkaufsschutz und persönliche Haftpflicht auf Reisen. Der Versicherungsschutz beginnt mit der Kontoeröffnung und ist an die Mitgliedschaft im jeweiligen Kontomodell gebunden.
Eine direkte, vollintegrierte DATEV-Schnittstelle, wie sie einige Wettbewerber anbieten, ist bei N26 nicht vorhanden. Stattdessen erfolgt die Integration über Drittanbieter wie Lexoffice, SevDesk oder Kontist. Transaktionsdaten lassen sich per API oder CSV-Export übertragen. Die App kategorisiert Ausgaben automatisch und ermöglicht die Belegerfassung per Foto. Für professionelle Buchhaltungssysteme kann der Umweg über externe Tools jedoch umständlich sein.
Nein, die N26 Businesskonten richtet sich ausschließlich an Freiberufler und Einzelunternehmer. Kapitalgesellschaften wie GmbH, UG oder AG sind von der Kontoeröffnung ausgeschlossen. Die Kontoführung muss im eigenen Namen erfolgen, Firmennamen können nicht verwendet werden. Wer eine GmbH gründet oder sein Einzelunternehmen umwandelt, muss zu einem anderen Anbieter wechseln.
Nein, da N26 kein Geschäftskonto für Kapitalgesellschaften wie die GmbH oder die UG anbietet, kann das gesetzlich vorgeschriebene Stammkapital nicht eingezahlt werden. Für diesen Zweck müssen Gründer auf Banken ausweichen, die Geschäftskonten für ihre Rechtsform im Portfolio haben. Solche Banken bieten oft spezielle Gründerkonten an, die den juristischen Anforderungen an Kapitalgesellschaften genügen.

