Konto für Selbstständige: Die besten Angebote für Freelancer 

Junge Frau arbeitet lächelnd am Laptop an einem hellen Schreibtisch im Homeoffice
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Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze


Freelancer jonglieren täglich mit Rechnungen, Steuern und Zahlungseingängen. Wer aber seine geschäftlichen und privaten Transaktionen auf einem Konto vermischt, verliert schnell den Überblick. Ein separates Geschäftskonto schafft Ordnung und vereinfacht die Buchhaltung erheblich. 

Doch Geschäftskonten unterscheiden sich je nach Anbieter beträchtlich in Bezug auf Kosten, Leistungen und Service: Während digitale FinTechs mit kostenlosen Konten und smarten Tools punkten, überzeugen traditionelle Banken mit Filialpräsenz und persönlicher Beratung.

Warum Selbstständige ein separates Geschäftskonto brauchen

Freiberufler und Einzelunternehmer sind gesetzlich nicht verpflichtet, ein Geschäftskonto zu führen. Anders als Kapitalgesellschaften wie GmbHs oder UGs, die zwingend ein Firmenkonto für die Einzahlung des Stammkapitals benötigen, könnten Selbstständige ihr Privatkonto theoretisch auch geschäftlich nutzen. Doch die Praxis sieht anders aus: Viele Banken schließen die geschäftliche Nutzung eines Privatkontos in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen aus. Wer es dennoch tut, riskiert im schlimmsten Fall eine Kontokündigung.

Doch auch wenn die Bank es duldet, sprechen praktische Gründe dagegen. Bei der Steuererklärung müssen sämtliche geschäftlichen Einnahmen und Ausgaben nachgewiesen werden. Sind Kundenüberweisungen und Büromaterialkäufe zwischen privaten Einkäufen, Restaurantbesuchen und Abos versteckt, wird die Buchhaltung zum Alptraum. Jede Transaktion muss dann einzeln geprüft und zugeordnet werden – ein enormer Zeitaufwand, der sich mit einem separaten Konto für betriebliche Einnahmen und Ausgaben vollständig vermeiden lässt.

Welche Funktionen ein gutes Konto für Freelancer bieten sollte

Moderne Geschäftskonten für Selbstständige sind längst mehr als reine Zahlungsverkehrsplattformen. Sie bieten Schnittstellen zu Buchhaltungssoftware wie DATEV, Lexoffice oder SevDesk, ermöglichen den automatischen Import von Transaktionen, die digitale Belegzuordnung und die einfache Erstellung der EÜR. Viele Anbieter integrieren zudem Funktionen wie Rechnungserstellung und -versand. Auch Mahnwesen, Umsatzsteuerberechnung und Belegarchivierung sind oft inklusive. Diese Integration spart Kosten für externe Tools.

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Besonders nützlich sind Unterkonten mit eigener IBAN. Sie erleichtern die Budgetierung, indem sich zum Beispiel Steuerrücklagen, Projektbudgets und Investitionsrücklagen trennen lassen. Wachsende Freelance-Businesses haben zudem bei vielen Kontoanbietern die Möglichkeit, mehrere Debit- oder Kreditkarten mit individuellen Limits für Mitarbeiter auszugeben.

Voraussetzungen für die Kontoeröffnung

Anders als bei Kapitalgesellschaften genügt bei Einzelunternehmern und Freiberuflern zur Kontoeröffnung meist die Legitimation mit Personalausweis, Meldebescheinigung und Gewerbeanmeldung. Letztere ist aber nicht immer erforderlich. Freiberufler wie Journalisten, Designer, Berater oder Programmierer benötigen zum Beispiel keine Gewerbeanmeldung und können trotzdem ein Geschäftskonto eröffnen. Einige Banken verlangen zusätzliche Nachweise, etwa die Steuernummer oder Rechnungen an Kunden.

Die Kontoeröffnung ist meist per Video-Ident-Verfahren in wenigen Minuten online möglich. Während klassische Banken oft eine positive Schufa-Auskunft voraussetzen, verzichten viele FinTechs ganz oder teilweise darauf. Stattdessen führen sie alternative Identitäts- und Risikoprüfungen durch oder bieten Konten auf Guthabenbasis an. Selbstständige mit negativen Schufa-Einträgen finden daher bei digitalen Anbietern wie N26, Finom oder Tide leichter Zugang zu einem Geschäftskonto.

Kontogebühren: Von kostenlos bis Premium

Die Preisspanne bei Konten für Selbstständige ist groß. Sie reicht von dauerhaft kostenlosen Basismodellen bis zu Premium-Tarifen mit hohen monatlichen Gebühren. Doch die Kontoführungsgebühren allein sagen wenig über die tatsächlichen Gesamtkosten aus. Entscheidend sind die Inklusivleistungen und die Kosten für Transaktionen.

FinTechs wie Tide, Finom oder N26 verzichten auf monatliche Kontogebühren, erheben aber Transaktionsgebühren für jede Buchung, sobald das Freikontingent aufgebraucht ist. Typische Freikontingente liegen zwischen zehn und 100 Transaktionen, danach fallen meist Gebühren von 0,10 Euro bis 0,40 Euro pro Buchung an.

Filial- und Direktbanken wie Commerzbank oder DKB verlangen Kontoführungsgebühren, bieten dafür aber deutlich mehr oder unbegrenzt viele Buchungen. Für Selbstständige mit hohem Zahlungsaufkommen kann daher ein gebührenpflichtiges Konto günstiger sein als ein kostenloses Konto mit Transaktionskosten.

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Ein weiterer Kostentreiber sind Bargeldein- und -auszahlungen. FinTechs erheben hierfür Gebühren, da sie über keine eigenen Filialen verfügen und Partnernetze nutzen müssen. Klassische Banken bieten oft kostenlose Bargeldabhebungen an eigenen Automaten. Freelancer mit regelmäßigem Bargeldbedarf sollten diesen Unterschied berücksichtigen.

Zusätzliche Kosten können durch Karten, internationale Überweisungen, Echtzeitüberweisungen und Premium-Support entstehen. Ein gründlicher Vergleich der Gebührenstrukturen anhand des eigenen Nutzungsverhaltens ist unerlässlich.

Digital versus Filiale: Welcher Banktyp passt zu wem?

Die Entscheidung zwischen digitalem Anbieter und klassischer Filialbank hängt von der persönlichen Präferenz und dem Geschäftsmodell ab. Digitale Anbieter (FinTechs) wie Tide, Finom, Vivid oder Revolut Business setzen konsequent auf App- und Web-basiertes Banking, niedrige Kosten, schnelle Prozesse und moderne Funktionen wie automatische Belegerfassung oder Echtzeit-Benachrichtigungen.

Klassische Filalbanken wie die Commerzbank bilden hierzu den Gegenpol. Sie bieten ein Filialnetz, persönliche Ansprechpartner und Bargeldservices am Schalter. Dieses Angebot hat seinen Preis: Die Kontoführungsgebühren liegen deutlich höher als bei FinTechs.

Hybride Modelle wie die von FYRST oder DKB kombinieren digitale Kontoführung mit Bankinfrastruktur. Sie verzichten auf ein flächendeckendes Filialnetz, bieten aber Zugang zu Geldautomaten-Netzwerken und telefonischen Support.

Fyrst Geschäftskonto

Fyrst Geschäftskonto

Kontoführung

Ab 0 €

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Besonderheit

Bargeldservice an über 7.000 Standorten

  • Kostenlose Debit Mastercard
  • Tagesgeldkonto mit 3 % p.a. inklusive (erste 3 Monate)

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Für Freelancer und Selbstständige dauerhaft kostenlos. Unternehmen wie GmbH oder UG zahlen ab dem 7. Monat 6 € pro Monat. Complete ab 10 €, Premium ab 24 € pro Monat.

Kostenlose Debit Mastercard, Bargeld ein- und auszahlen an über 7.000 Automaten der Cash Group, SEPA-Echtzeitüberweisungen, Apple & Google Pay, DATEV-Anbindung sowie Auslandsüberweisungen weltweit.

Als Marke der Deutschen Bank gilt die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 €. Darüber hinaus sind Einlagen durch den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken bis zu 437.500 € zusätzlich abgesichert, deutlich mehr als bei reinen FinTech-Anbietern.

FYRST ist die digitale Geschäftsbank der Deutschen Bank und verbindet modernes Online-Banking mit der Sicherheit eines der größten Bankhäuser Europas. Das Konto ist in wenigen Minuten online eröffnet und unterstützt fast alle Rechtsformen. Besonders hervorzuheben: Einlagen sind doppelt gesichert, gesetzlich bis 100.000 € und zusätzlich bis zu 437.500 € über den Bankenverband.

Sicherheit und Einlagenschutz

Die Sicherheit der Einlagen ist bei allen in Deutschland tätigen Banken und ihren FinTech-Partnern durch die gesetzliche Einlagensicherung gewährleistet. Pro Kunde und Bank sind Guthaben bis 100.000 Euro geschützt.

Einige Anbieter bieten erweiterten Schutz durch freiwillige Sicherungssysteme. Die Commerzbank, FYRST und DKB sind Mitglieder im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken, der Einlagen deutlich über die gesetzlichen 100.000 Euro hinaus absichert. Bei FYRST liegt die erweiterte Absicherung aktuell bei bis zu 437.500 Euro pro Kunde.

Internationale FinTechs wie Revolut Business operieren mit Lizenzen aus anderen EU-Ländern. Die Einlagensicherung folgt dann den Standards des jeweiligen Landes, entspricht aber mindestens dem EU-weiten Standard von 100.000 Euro. Bei Anbietern mit E-Money-Lizenz wie Vivid greift die klassische Einlagensicherung nicht, hier sind nur 20.000 Euro geschützt.

Neben der Einlagensicherung setzen moderne Kontoanbieter auf technische Sicherheitsstandards. Zwei-Faktor-Authentifizierung, biometrische Freigaben und verschlüsselte Datenübertragung gehören heute ebenso zum Standard wie DSGVO-Konformität und das Lagern der Kundendaten auf Servern innerhalb der EU.

Konto für Selbstständige: Diese Anbieter überzeugen

Der Markt für Geschäftskonten hat sich in den vergangenen Jahren deutlich ausdifferenziert. Während klassische Filialbanken lange Zeit das Feld dominierten, haben digitale Anbieter in den letzten Jahren stark aufgeholt. Heute stehen Selbstständigen mehr Optionen zur Verfügung als je zuvor. Das Angebot reicht von kostenlosen App-basierten Konten bis zu Premium-Paketen mit umfassendem Service.

Neun Anbieter haben sich als besonders relevant für Freelancer und Einzelunternehmer herauskristallisiert: 

Jeder dieser Anbieter hat spezifische Stärken, die ihn für bestimmte Freelancer-Profile besonders attraktiv machen.

Konten für Selbstständige und Freiberufler im Vergleich

AnbieterMonatsgebührDetails
Tide *ab 0 € Bietet ein kostenloses Geschäftskonto speziell für Solo-Selbstständige und kleine Unternehmen. Fokus auf App-Bedienung mit integrierten Tools für Rechnungsstellung, Buchhaltung und DATEV-Anbindung. Optional Tagesgeldkonto mit Aktionszins.
Finom *ab 0 €Gestaffelte Kontomodelle vom Gratiskonto bis zum Premium-Tarif. Flexible Funktionen für Buchhaltung, virtuelle Karten und internationale Zahlungen.
Vivid *ab 0 €Spezialisiert auf Freelancer und Kleingewerbe. Attraktive Zinsen auf Guthaben und Cashback-Programme. Bietet moderne App-Funktionen, Rechnungsstellung und Firmendepot. Keine klassische Einlagensicherung.
N26 *ab 0 €Ausschließlich für natürliche Personen (Freiberufler, Solo-Selbstständige). Vollständig mobile-basiert mit vier Tarifen, Cashback-Optionen und weltweiten Zahlungsmöglichkeiten. Kapitalgesellschaften ausgeschlossen.
Qonto *ab 9 €Drei Tarife für Selbstständige und Kleinstunternehmen mit professionellen Buchhaltungstools, Unterkonten und Teamfunktionen. Starker Fokus auf Automatisierung und Software-Integrationen.
FYRST *ab 0 € Digitalmarke der Deutschen Bank mit zwei Kontomodellen, davon eines für Freiberufler und Selbstständige (kostenfrei). Verbindet moderne App-Technologie mit etablierter Bankinfrastruktur. Bargeldservices über Cash Group und Postbank-Netzwerk.
Commerzbank *ab 15,90 €Klassische Filialbank mit drei Geschäftskonto-Tarifen. Bietet persönliche Beratung, Filialpräsenz und umfassende Serviceleistungen. Erweiterte Einlagensicherung über Bankenverband.
Revolut Business *ab 10 €Fokus auf internationale Selbstständige mit Fremdwährungsgeschäft. Bietet Multiwährungskonten, günstige Wechselkurse und globale Zahlungsmöglichkeiten. Vier Tarifmodelle mit unterschiedlichen Überweisungslimits.
DKB *15 €Direktbank-Lösung für Selbstständige und Freiberufler (keine juristischen Personen). Solides Online Banking mit DATEV-Integration und erweiterter Einlagensicherung.
Quelle: Webseiten der Anbieter; eigene Recherche
Stand: November 2025
* Affiliate Link

So wurden die Firmenkonten ausgewählt

Die Auswahl der hier vorgestellten Anbieter beruht auf einer redaktionellen Recherche. Berücksichtigt wurden überregionale Banken und FinTechs, die in gängigen Suchanfragen häufig auftauchen und für Selbstständige derzeit offenbar besonders relevant sind. Ziel ist kein vollständiger Marktüberblick, sondern ein realistisches Abbild dessen, was den Markt derzeit prägt – von etablierten Namen bis zu neuen, digitalen Lösungen.

Angesichts der großen Vielfalt an Angeboten versteht sich dieser Überblick lediglich als erste Orientierungshilfe. Er soll zeigen, welche Geschäftskonten derzeit überzeugen und worauf es bei der Wahl ankommt – faktenbasiert, sorgfältig ausgewählt und bewertet.

Tide: Vollständig kostenlos mit Zinsen auf Geschäftsguthaben

Tide ist eine der attraktivsten Optionen für Freelancer, die ein Konto ohne laufende Kosten suchen. Das britische FinTech, seit 2024 in Deutschland aktiv, bietet ein Basiskonto ohne monatliche Gebühren und ohne versteckte Kosten. Die Kontoeröffnung erfolgt komplett digital per Video-Ident, eine Schufa-Prüfung entfällt. Das macht Tide auch für Gründer und Selbstständige mit negativer Bonität zugänglich.

TOP ANGEBOT
Tide Geschäftskonto

Tide Inkl. 4,25 % Zinsen

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Besonderheit

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TOP ANGEBOT
Tide Geschäftskonto

Tide Inkl. 4,25 % Zinsen

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Besonderheiten

250 € Bonus

Die Stärken liegen in der Integration: Rechnungen lassen sich direkt in der App erstellen und versenden, eine DATEV-Schnittstelle ermöglicht automatische Buchhaltung, und SEPA-Überweisungen sowie Echtzeitzahlungen sind inklusive. Eine kostenlose Mastercard Business Debitkarte gehört zum Paket. Das optionale Tagesgeldkonto verzinst Guthaben bis 50.000 Euro aktuell mit 3,50 Prozent p. a. (befristet bis Ende März 2026, danach 1,50 Prozent p. a.). Nachteile sind die fehlende Möglichkeit zur Bargeldeinzahlung und die Transaktionsgebühr von 0,20 Euro pro Überweisung im kostenlosen Tarif. Wer häufig überweist, sollte den Smart Plan für 4,50 Euro monatlich erwägen, der 50 kostenlose Überweisungen enthält. 

Tide eignet sich perfekt für digital arbeitende Freelancer ohne Filialbedarf, etwa Designer, Texter, Berater oder Programmierer. Für Selbstständige mit hohem Bargeldaufkommen ist Tide weniger geeignet.

Tide Geschäftskonten für Selbstständige 

Kostenloses Tide GeschäftskontoTide Smart Plan
Monatliche Grundgebühr0 €4,50 € (mit Jahreszahlung) / 7,50 € (monatlich kündbar)
Überweisungen (SEPA)0,20 € pro Transaktion50 frei pro Monat,
danach 0,20 €
Echtzeitüberweisungen
inklusive

inklusive
Zusätzliche Geschäftskonten
0,20 €/Transaktion

0,50 %, zeitlich befristet
Debitkarte
gratis Mastercard Business (blau)

mattschwarze Business Debitkarte inklusive
Bargeldabhebungen2 € + Fremdgebühr (Euro) / + 1,00 % bei Fremdwährung2 € + Fremdgebühr (Euro) / + 1,00 % bei Fremdwährung
Bargeldeinzahlung
Noch nicht verfügbar

Noch nicht verfügbar
Tagesgeldkonto (optional)3,50 % p. a. bis 50.000 € (inkl. Bonus, zeitlich befristet)3,50 % p. a. bis 50.000 € (inkl. Bonus, zeitlich befristet)
DATEV-Anbindung
integriert

integriert
Rechnungsmanagement
in App enthalten

in App enthalten
Exklusive Business-Vorteile
Rabatte & Partnerangebote
Einlagensicherungbis 100.000 €
(Adyen N.V., NL)
bis 100.000 €
(Adyen N.V., NL)
SicherheitsfunktionenZwei-Faktor-Auth., 3D Secure, DSGVO-konformZwei-Faktor-Auth., 3D Secure, DSGVO-konform
KontoeröffnungOnline per Video-Ident, ohne SchufaOnline per Video-Ident, ohne Schufa
ZielgruppeSelbstständige, Freiberufler, EinsteigerSelbstständige, Freiberufler, Einsteiger
Websitetide.co/de *tide.co/de *
Quelle: Webseite des Anbieters; eigene Recherche
Stand: Januar 2026
* Affiliate Link

Finom: Gestaffelte Tarife für jeden Bedarf

Das niederländische FinTech Finom bietet ein durchdachtes Kontosystem mit fünf Stufen, das von Freelancern bis zu wachsenden Teams skaliert. Das kostenlose Solo-Modell richtet sich an Einzelunternehmer mit geringen Transaktionsvolumina und bietet eine deutsche IBAN, virtuelle Visa-Karte sowie integrierte Rechnungs- und Buchhaltungstools. Wer physische Karten, mehr Nutzer oder höhere Limits benötigt, findet in den nächsthöheren Tarifen Basic (9 Euro) oder Smart (24 Euro) passende Optionen. Die Tarife Pro (119 Euro) und Grow (249 Euro) richten sich an größere Firmen.

Finom bietet umfassende Buchhaltungsfunktionen. Integrationen mit Lexoffice, DATEV und SevDesk ermöglichen automatisierte Workflows. Auf Kartenzahlungen gibt es ein zeitlich befristetes Cashback von bis zu 3,00 Prozent (je nach Tarif). Die Unterkonten-Funktion hilft bei der Budgettrennung. Kostenlose SEPA-Überweisungen sind bis zu festgelegten monatlichen Limits möglich, die von 2.500 Euro (Solo) bis unbegrenzt (Grow) reichen. Nachteile sind die Gebühren bei Fremdwährungstransaktionen und das Fehlen von Bargeldeinzahlungen. Die Kontoeröffnung ist vollständig digital, eine separate Schufa-Prüfung entfällt.

TOP ANGEBOT
Finom Geschäftskonto

finom Bis zu 3 % Cashback

Kontoführung

ab 0 €

Eröffnung

Online

Besonderheit

DATEV Anbindung

TOP ANGEBOT
Finom Geschäftskonto

finom
Bis zu 3 % Cashback

Kontoführung

ab 0 €

Eröffnung

Online

Besonderheiten

DATEV Anbindung

Finom eignet sich für Freelancer mit moderatem Wachstum, die ein Konto suchen, das mit ihren Anforderungen mitwachsen kann. Selbstständige mit regelmäßigen Kartenzahlungen profitieren vom Cashback. Für Einzelunternehmer ohne Bedarf an physischen Karten genügt das kostenlose Solo-Modell, während wachsende Freelance-Teams in den höheren Tarifen erweiterte Funktionen und Mehrnutzerzugänge erhalten.

Finom Geschäftskonten für Selbstständige

Finom SoloFinom Basic
Monatliche Grundgebühr0 €9 €
Nutzeranzahl12
Physische Debitkarten
0, nur gegen 3 € / Monat Wartung je Karte

1 pro Nutzer gratis inklusive
Virtuelle Karten
1 inklusive

3 pro Nutzer
Kostenlose Testphase
dauerhaft gratis

1 Monat
Deutsche IBAN
Cashback
(zeitlich befristet)
Abhebegebühr
(in EUR)
1,00 – 8,00 %0,00 – 8,00 %
Abhebung in Fremdwährung3,00 %2,00 %
Kartenzahlung in Fremdwährung (bis 500 €)3,00 %0,00 %
Kostenlose, ausgehende SEPA-Überweisungen / Monat
bis 2.500 €

bis 25.000 €
Gebühr über dem Limit (SEPA)0,30 % (max. 150 €)0,03 % (max. 150 €)
Mehrfachkonten / Unterkonten
Rechnungstool & Buchhaltungsintegration (DATEV, Lexoffice, SevDesk u. a.)
Einlagensicherungbis 100.000 € (gesetzlich)bis 100.000 € (gesetzlich)
KontoeröffnungOnline per Video-IdentOnline per Video-Ident
ZielgruppeSelbstständige, Freiberufler, Einsteiger, GbRs, GmbHsSelbstständige, Freiberufler, Einsteiger, GbRs, GmbHs
Websitefinom.de *finom.de *
Quelle: Webseite des Anbieters; eigene Recherche
Stand: Januar 2026
* Affiliate Link

Vivid: Zinsen und Cashback für renditeorientierte Freelancer

Vivid Money verfolgt einen ungewöhnlichen Ansatz: Das Berliner FinTech kombiniert Geschäftskonto, Tagesgeld und Cashback in einer Plattform. Selbstständige profitieren von 4,00 Prozent Zinsen p. a. auf Guthaben für die ersten vier Monate, danach gelten je nach Tarif Anschlusszinsen von 0,50 bis 2,70 Prozent. Zusätzlich gibt es gestaffeltes Cashback von 0,10 bis 1,00 Prozent auf Kartenzahlungen sowie bis zu 30,00 Prozent auf Geschäftsreisen und Unterkünfte.

Die Tarife für Selbstständige und Freiberufler heißen Standard (kostenlos), Prime (6,90 Euro) und Pro (18,90 Euro). Sie beinhalten kostenlose physische und virtuelle Karten, SEPA-Überweisungen, 24/7-Support und Rechnungsstellung. Die sechs höheren Tarife bieten bessere Zinsen, höheres Cashback und mehr kostenlose SWIFT-Überweisungen. Die vollständige Digitalisierung mit moderner App, Software-Verknüpfungen für Buchhaltung und ein kostenloses POS-Terminal runden das Angebot ab.

Vivid Geschäftskonto

Vivid 4 % Zinsen auf positive Kontostände

Kontoführung

ab 0 €

Eröffnung

Online

Besonderheit

Unbegrenzt vielen DE IBANs

Vivid Geschäftskonto

Vivid
4 % Zinsen auf positive Kontostände

Kontoführung

ab 0 €

Eröffnung

Online

Besonderheiten

Unbegrenzt vielen DE IBANs

Der kritische Punkt ist die Einlagensicherung: Vivid operiert unter einer E-Money-Lizenz, weshalb die klassische Einlagensicherung von 100.000 Euro nicht greift. Kundengelder werden getrennt verwahrt und über die Stiftung „Stichting Vivid Money“ geschützt, aber dies entspricht nicht dem Standard-Einlagenschutz. Für Freelancer mit hohen Guthaben ist das ein Risiko. 

Vivid eignet sich perfekt für digital versierte Selbstständige, die ihre Liquidität verzinst halten und von Cashback profitieren wollen, etwa Berater, Online-Dienstleister oder Kreative mit regelmäßigen Kartenzahlungen. Die attraktiven Zinsen machen das Konto für projektbasierte Freelancer interessant, die zeitweise hohe Guthaben parken möchten. Für sicherheitsbewusste Selbstständige mit dauerhaft hohen Kontoständen sind Anbieter mit klassischer Einlagensicherung die bessere Wahl.

Vivid Geschäftskonten für Selbstständige

Vivid
Monatliche Grundgebühr0 €
(Standard + Free Start)
Kostenloses Modell verfügbar
Ja
Inklusive Buchungen
unbegrenzt viele SEPA-Überweisungen kostenlos
Karten (Debit/Kredit)
virtuelle + physische Business Karten inklusive
Bargeldeinzahlung
nicht verfügbar
Einlagensicherunggetrennte Treuhandstruktur (keine klassische, gesetzliche Einlagensicherung)
Buchhaltungs-Integration
BesonderheitenZinsen und Cashback möglich
Websitevivid.money > *
Quelle: Anbieterwebseiten und redaktionelle Eigenrecherche
Stand: November 2025
* Affiliate Link

N26: Mobile-First Banking für Solo-Selbstständige

N26 hat sich als reine Mobile-Bank einen Namen gemacht und bietet vier Business-Tarife speziell für Freiberufler und Solo-Selbstständige an. Kapitalgesellschaften sind grundsätzlich ausgeschlossen. Die Kontoeröffnung funktioniert per App in wenigen Minuten, auch mit negativer Schufa.

Die vier Tarife Business Standard (kostenlos), Business Smart (4,90 Euro), Business Go (9,90 Euro) und Business Metal (16,90 Euro) unterscheiden sich vor allem beim Cashback, den Bargeldabhebungen und den inkludierten Versicherungen. Alle Tarife bieten unbegrenzt kostenlose SEPA-Überweisungen, weltweite Kartenzahlungen ohne Gebühren und Echtzeit-Überweisungen. Das kostenlose Standard-Konto enthält bereits 0,10 Prozent Cashback auf alle Karteneinkäufe und zwei kostenlose Bargeldabhebungen pro Monat in der Eurozone. Der höchste Tarif erhöht das Cashback auf 0,50 Prozent, bietet acht kostenlose Abhebungen im Monat und enthält Reiseversicherungen. Business Go und Metal bieten zudem 1,00 Prozent Reise-Cashback bei Auslandszahlungen.

N26 Geschäftskonto

N26 Top Auswahl für Freiberufler

Kontoführung

ab 0 €

Eröffnung

Online

Besonderheit

0,1 % Cashback

N26 Geschäftskonto

N26
Top Auswahl für Freiberufler

Kontoführung

ab 0 €

Eröffnung

Online

Besonderheiten

0,1 % Cashback

Ein besonderer Vorteil sind die bis zu zehn Unterkonten (Spaces), mit denen Selbstständige ihre Gelder für Steuern, Projekte oder Rücklagen trennen können. Nachteile sind die fehlende Möglichkeit für ausgehende SWIFT-Überweisungen und der relativ hohe Dispozins von 13,40 Prozent p. a. Bargeldeinzahlungen sind nur über das CASH26-Netzwerk möglich und kosten 1,50 Prozent des Betrags. 

N26 Business ist ideal für mobile Freelancer, die viel unterwegs sind, keine Filiale brauchen und ihre Finanzen ausschließlich per Smartphone managen wollen, wie zum Beispiel Fotografen, Journalisten, Coaches oder Designer. Für Selbstständige mit regelmäßigen Bargeldeinzahlungen oder internationalen Überweisungen ist N26 ungeeignet.

N26 Geschäftskonten für Selbstständige

N26 Business
Monatliche Grundgebühr0 €
(Business Standard)
Kostenloses Modell verfügbar
Ja
Inklusive Buchungen
SEPA-Überweisugen unbegrenzt kostenlos
Karten (Debit/Kredit)
Mastercard Debit (virtuell inkl.)
Bargeldeinzahlung
via CASH26 (1,50 %)
Einlagensicherung100.000 € gesetzlich
Buchhaltungs-Integration
BesonderheitenCashback, Kryptohandel und Bargeldeinzahlung (Letzteres gegen Aufpreis) möglich 
Websiten26.com > *
Quelle: Anbieterwebseiten und redaktionelle Eigenrecherche
Stand: Januar 2026
* Affiliate Link

Qonto: Professionelle Buchhaltung für organisierte Freelancer

Das französische FinTech Qonto bietet drei Tarife für Selbstständige an: Basic (9 Euro), Smart (19 Euro) und Premium (39 Euro). Alle Modelle beinhalten eine deutsche IBAN, vollständige Online-Eröffnung und umfassende Buchhaltungsfunktionen. 

Die Stärken von Qonto zeigen sich im Detail: Bereits der Basic-Tarif enthält 30 kostenlose SEPA-Überweisungen und Lastschriften pro Monat, eine physische One Card sowie bis zu 50 virtuelle Karten. Die höheren Tarife erhöhen die Freikontingente an Transaktionen auf 60 (Smart) und 100 (Premium) pro Monat. Hinzu kommen Unterkonten mit eigener IBAN – praktisch zur Budgettrennung für Projekte oder Steuerrücklagen. Der Premium-Tarif enthält vier Unterkonten. Alle Tarife erlauben direkten Buchhaltungszugriff für Steuerberater, was die Zusammenarbeit vereinfacht. Die DATEV-Integration und automatische Transaktionskategorisierung sparen Zeit. Nachteile sind die vergleichsweise hohen Gebühren für internationale Überweisungen (0,56 bis 1,56 Prozent je nach Währung) und die Tatsache, dass selbst der günstigste Tarif nicht kostenlos ist.

Qonto Geschäftskonto

Qonto Top Auswahl für Freiberufler

Kontoführung

ab 0 €

Eröffnung

Online

Besonderheit

Für alle Freelancer & GmbHs

Qonto Geschäftskonto

Qonto
Ab 0 € für 6 Monate

Kontoführung

ab 0 €

Eröffnung

Online

Besonderheiten

Für alle Freelancer & GmbHs

Qonto eignet sich für professionell arbeitende Freelancer mit regelmäßigem Zahlungsverkehr, die Wert auf saubere Buchhaltung legen, etwa Unternehmensberater, IT-Freelancer, Architekten und Steuerberater. Attraktiv ist Qonto auch für Selbstständige, die mit einem Steuerberater zusammenarbeiten, da der direkte Buchhaltungszugriff die Kommunikation erheblich vereinfacht. Für Gründer mit sehr geringem Umsatz oder sporadischen Einnahmen sind kostenlose Alternativen wirtschaftlicher.

Qonto Geschäftskonten für Selbstständige

Qonto
Monatliche Grundgebührab 9 € zzgl. MwSt. (Basic)
Kostenloses Modell verfügbar
Nein
Inklusive Buchungen
30 gratis, dann 0,40 €
Karten (Debit/Kredit)
1 Mastercard Debit (physisch; Aufpreis für virtuelle Karten)
Bargeldeinzahlung
nicht verfügbar
Einlagensicherung100.000 € gesetzlich
Buchhaltungs-Integration
Besonderheiten1 Unterkonto inklusive
Websiteqonto.com > *
Quelle: Anbieterwebseiten und redaktionelle Eigenrecherche
Stand: Januar 2026
* Affiliate Link

FYRST: Deutsche Bank-Infrastruktur ohne Filialnetz

FYRST vereint als Digitalmarke der Deutschen Bank zwei Welten: Die Stabilität und Sicherheit eines DAX-Konzerns mit der Benutzerfreundlichkeit einer modernen Neobank. Für Freiberufler und Selbstständige ist das FYRST Base Konto dauerhaft kostenfrei, alle anderen Rechtsformen zahlen 6 Euro monatlich. Das Complete-Modell kostet einheitlich 10 Euro pro Monat.

Die Vorteile für den Kunden liegen in der Infrastruktur: kostenlose Bargeldabhebungen an allen Automaten der Cash Group (Deutsche Bank, Commerzbank, HypoVereinsbank, Postbank) und kostenfreie Bargeldeinzahlungen am Postbank-Schalter. Hinzu kommt eine echte Girocard, zusätzlich zur Debit Mastercard. Das unterscheidet FYRST von reinen App-Banken. Das Base-Konto enthält 50 kostenfreie beleglose Buchungen pro Monat, das Complete-Konto bietet 75 Freibuchungen zu günstigeren Folgekosten (0,08 statt 0,19 Euro pro Buchung). Beide Modelle integrieren sich per HBCI in gängige Buchhaltungssoftware, Complete bietet zusätzlich eine DATEV-Schnittstelle für zwölf Monate gratis. Nachteile sind die Gebühren für Bargeldeinzahlungen an Automaten (2,50 bis 3 Euro je 5.000 Euro) und die relativ hohe Fremdwährungsgebühr von 1,85 Prozent.

Fyrst Geschäftskonto

Fyrst Geschäftskonto

Kontoführung

Ab 0 €

Eröffnung

Online

Besonderheit

Bargeldservice an über 7.000 Standorten

  • Kostenlose Debit Mastercard
  • Tagesgeldkonto mit 3 % p.a. inklusive (erste 3 Monate)

* Affiliate Link

Für Freelancer und Selbstständige dauerhaft kostenlos. Unternehmen wie GmbH oder UG zahlen ab dem 7. Monat 6 € pro Monat. Complete ab 10 €, Premium ab 24 € pro Monat.

Kostenlose Debit Mastercard, Bargeld ein- und auszahlen an über 7.000 Automaten der Cash Group, SEPA-Echtzeitüberweisungen, Apple & Google Pay, DATEV-Anbindung sowie Auslandsüberweisungen weltweit.

Als Marke der Deutschen Bank gilt die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 €. Darüber hinaus sind Einlagen durch den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken bis zu 437.500 € zusätzlich abgesichert, deutlich mehr als bei reinen FinTech-Anbietern.

FYRST ist die digitale Geschäftsbank der Deutschen Bank und verbindet modernes Online-Banking mit der Sicherheit eines der größten Bankhäuser Europas. Das Konto ist in wenigen Minuten online eröffnet und unterstützt fast alle Rechtsformen. Besonders hervorzuheben: Einlagen sind doppelt gesichert, gesetzlich bis 100.000 € und zusätzlich bis zu 437.500 € über den Bankenverband.

FYRST passt zu Freelancern, die digitale Kontoführung schätzen, aber auf Bargeldservices nicht verzichten wollen, wie etwa Handwerker, Fotografen mit Bareinnahmen oder Berater mit gelegentlichem Filialbedarf. Die Kombination aus kostenlosem Konto (für Freiberufler), solider Bankinfrastruktur und modernen Online-Funktionen macht FYRST zur pragmatischen Wahl für sicherheitsbewusste Selbstständige.

FYRST Geschäftskonten für Selbstständige

FYRST
Monatliche Grundgebühr0 € (Base; aber nur für Freiberufler und Selbstständige, sonst 6 €)
Kostenloses Modell verfügbar
Ja
Inklusive Buchungen
50 frei pro Monat,
danach 0,19 €
Karten (Debit/Kredit)
Girocard und Mastercard Debit Card inklusive)
Bargeldeinzahlung
mehrere Optionen, am Postbank-Schalter sogar kostenlos
Einlagensicherung100.000 € + freiwillig
Buchhaltungs-Integration
BesonderheitenBargeldeinzahlungen auf mehreren Wegen möglich, Kreditarte im 1. Jahr gratis, Deutsche Bank im Hintergrund, doppelte Einlagensicherung
Websitefyrst.de > *
Quelle: Anbieterwebseiten und redaktionelle Eigenrecherche
Stand: November 2025
* Affiliate Link

Commerzbank: Filialbank mit persönlichem Service

Die Commerzbank vertritt als traditionsreiche Filialbank einen grundlegend anderen Ansatz als digitale Wettbewerber. Drei Geschäftskonto-Tarife stehen zur Wahl: Klassik (15,90 Euro nach sechsmonatiger Gratisphase), Premium (8,90 Euro für zwei Jahre, dann 34,90 Euro) und Premium Plus (54,90 Euro). Alle Modelle verbinden Online-Banking mit Zugang zu über 400 Filialen und persönlicher Beratung.

Das Klassik-Konto richtet sich an Gründer und Freelancer mit überschaubarem Zahlungsverkehr. Es enthält zehn beleglose Buchungen pro Monat und eine kostenlose Debitkarte. Das Premium-Konto bietet 50 Freibuchungen, günstigere Folgekosten und eine Kreditkarte inklusive. Premium Plus erhöht die Freikontingente auf 250 Transaktionen und enthält fünf kostenlose Bargeldein- und -auszahlungen pro Monat sowie zwei Kreditkarten. Alle Konten erlauben DATEV- und Lexware-Integration und bieten erweiterte Einlagensicherung über den Bankenverband.

Die Stärken liegen im Service: Persönliche Ansprechpartner, Beratung zu Finanzierungen und Krediten sowie ein weltweites Netzwerk für internationale Geschäfte. Bargeldservices funktionieren reibungslos über eigene Automaten und Filialen. Nachteile sind die höheren Kosten im Vergleich zu FinTechs und die geringere Flexibilität bei reiner Online-Nutzung. 

Die Commerzbank-Konten Klassik und Premium eignen sich für etablierte Freiberufler mit höheren Umsätzen, die persönliche Beratung schätzen, zum Beispiel Unternehmensberater, Ärzte, Rechtsanwälte und Architekten. Auch Selbstständige mit regelmäßigem Bargeldbedarf oder internationalen Geschäftsbeziehungen profitieren von der umfassenden Infrastruktur. Für reine Online-Freelancer mit standardisierten Anforderungen sind digitale Anbieter meist günstiger und effizienter.

Commerzbank Geschäftskonten für Selbstständige

InfoCommerzbank
Monatliche Grundgebührab 15,90 € (Klassik Geschäftskonto)
Kostenloses Modell verfügbar
Nein (nur 6 Monate befristet gratis)
Inklusive Buchungen
10 frei,
danach 0,20 €
Karten (Debit/Kredit)
1 Girocard gratis inklusive
Bargeldeinzahlung
möglich, z. B. am Automaten
Einlagensicherung100.000 € gesetzlich + freiwillig
Buchhaltungs-Integration
BesonderheitenFilialservice, doppelte Einlagensicherung
Websitecommerzbank.de > *
Quelle: Anbieterwebseiten und redaktionelle Eigenrecherche
Stand: November 2025
* Affiliate Link

Revolut Business: Multiwährungskonten für internationale Freelancer

Revolut Business hat sich auf grenzüberschreitende Finanzgeschäfte spezialisiert und bietet vier Tarife: Basic (10 Euro), Grow (30 Euro), Scale (90 Euro) und den individuell konfigurierbaren Tarif Enterprise. Die Plattform richtet sich an Selbstständige mit internationalem Kundenstamm, Fremdwährungseinnahmen oder häufigen Auslandsüberweisungen.

Die Stärken liegen im Währungsmanagement: Konten in über 35 Währungen, Wechsel zum Interbank-Kurs während der Marktzeiten und transparente Gebühren für Transaktionen außerhalb der Freikontingente. Basic enthält zehn kostenlose lokale und null internationale Überweisungen, Grow bietet 100 lokale und fünf internationale Transfers ohne Gebühren. Die Währungsumtausch-Limits liegen zwischen 1.000 Euro (Basic) und 60.000 Euro (Scale) monatlich zum Interbank-Kurs. Darüber fallen 0,60 Prozent Gebühren an. 

Alle Tarife bieten unbegrenzte Teammitglieder, bis zu 200 virtuelle Karten pro Person und drei physische Karten. Ab Grow gibt es Zinsen auf Savings-Konten (1,00 bis 1,75 Prozent p. a. je nach Tarif). Die API-Integration ab Grow ermöglicht Automatisierungen. Nachteile sind die Abo-Kosten bereits im Basistarif, die fehlenden Bargeldeinzahlungen und die Gebühr von 2,00 Prozent für Bargeldabhebungen. 

Revolut Business eignet sich für digital arbeitende Freiberufler mit internationalen Kunden, zum Beispiel Übersetzer, Online-Marketing-Spezialisten, Programmierer oder E-Commerce-Händler. Wer regelmäßig Rechnungen in Dollar, Pfund oder anderen Währungen stellt, spart durch die günstigen Wechselkurse erheblich. Für rein national tätige Selbstständige ohne Fremdwährungsbedarf ist der Nutzen der kostenpflichtigen Vivid-Tarife in der Regel nicht hoch genug, um die Abogebühren zu rechtfertigen. Für sie sind kostenlose Kontomodelle sinnvoller.

Revolut Business Geschäftskonten für Selbstständige

Revolut Business
Monatliche Grundgebührab 10 € (Basic)
Kostenloses Modell verfügbar
Nein
Inklusive Buchungen
10 lokale Überweisungen monatlich frei, danach 0,20 €
Karten (Debit/Kredit)
bis zu 200 virtuelle und bis zu 3 physische Mastercards inklusive pro Person
Bargeldeinzahlung
nicht möglich
Einlagensicherung100.000 € gesetzlich
Buchhaltungs-Integration
BesonderheitenFremdwährungsumtausch zum Interbanken-Kurs für 1.000 € pro Monat und unbegrenzt viele Teammitglieder möglich
Websiterevolut.com > *
Quelle: Anbieterwebseiten und redaktionelle Eigenrecherche
Stand: November 2025
* Affiliate Link

DKB: Unkompliziertes Direktbank-Konto mit Einschränkungen

Die Deutsche Kreditbank bietet mit dem DKB Business Konto eine solide Direktbank-Lösung für Selbstständige und Freiberufler an. Das Konto kostet 15 Euro monatlich und richtet sich ausschließlich an natürliche Personen. Kapitalgesellschaften wie GmbHs oder UGs sind ausgeschlossen. Die Zielgruppe umfasst explizit Ärzte, Apotheker, Steuerberater, Rechtsanwälte, Notare, Wirtschaftsprüfer, Nebenerwerbslandwirte und Immobilienverwalter.

Die Stärken des Kontos liegen in der Unkompliziertheit:  Es bietet unbegrenzt viele kostenlose beleglose Buchungen, es gibt keine versteckten Kosten und der Kunde muss nicht mehrere Kontotarife vergleichen, denn es gibt nur einen. Die enthaltene Visa Geschäftskreditkarte ermöglicht kostenlose Bargeldabhebungen im gesamten Euro-Raum. Außerhalb der Eurozone fällt eine Gebühr von 2,20 Prozent an. Bargeldeinzahlungen sind an DKB-Automaten oder über Handelspartner möglich, kosten aber 1,50 Prozent des Betrags (mindestens 2,50 Euro, maximal 15 Euro). Die DATEV-Integration funktioniert zuverlässig, erfordert aber externe Software. Ein Kontokorrentkredit ist auf Anfrage ab 9,05 Prozent p. a. verfügbar. Nachteilig ist, dass das Konto nicht kostenfrei ist und für jede Bargeldeinzahlungen eine Gebühr anfällt

Die DKB eignet sich für etablierte Freiberufler aus den genannten Berufsgruppen, die ein unkompliziertes Konto suchen. Für Selbstständige mit hohen Liquiditätsreserven ist die Kombination aus Geschäftskonto und verzinstem Guthabenkonto (Tagesgeldkonto) attraktiv. Für digital orientierte Freelancer oder solche mit dynamischem Wachstum bieten FinTechs modernere Lösungen. 

DKB Geschäftskonto für Selbstständige

DKB Business
Monatliche Grundgebühr15 €
Kostenloses Modell verfügbar
Nein
Inklusive Buchungen
unbegrenzt viele lokale Online-Transaktionen (beleglos) inklusive
Karten (Debit/Kredit)
1 Visa Business Kreditkarte inkl.
Bargeldeinzahlung
möglich gegen 1,50 % Gebühr
Einlagensicherung100.000 € gesetzlich + freiwillig
Buchhaltungs-Integration
Besonderheitenoptionales Business-Guthabenkonto gegen Gebühr sowie Einzahlungen möglich, doppelte Einlagensicherung
Websitedkb.de > *
Quelle: Anbieterwebseiten und redaktionelle Eigenrecherche
Stand: November 2025
* Affiliate Link

Für wen sich welches Freelancer-Konto eignet

Die richtige Kontoauswahl hängt vom individuellen Profil ab: 


Häufig gestellte Fragen zu Konten für Selbstständige

Kann ich mehrere Geschäftskonten parallel führen?

Selbstständige können mehrere Geschäftskonten bei verschiedenen Anbietern führen. Dies kann sogar sinnvoll sein, um von unterschiedlichen Stärken zu profitieren: etwa ein Konto mit guten Bargeldservices und eines mit günstigen Fremdwährungsfunktionen. Allerdings erhöht sich dadurch der Verwaltungsaufwand in der Buchhaltung. Für Freelancer genügt in der Regel ein Geschäftskonto, eventuell ergänzt um ein spezialisiertes Zweitkonto für bestimmte Zwecke.

Wie schnell kann ich nach der Kontoeröffnung Zahlungen empfangen?

Bei digitalen Anbietern ist das Konto oft innerhalb weniger Stunden nach erfolgreicher Legitimation einsatzbereit. Tide, N26, Finom und Revolut stellen virtuelle Karten sofort zur Verfügung, sodass Online-Zahlungen unmittelbar möglich sind. Die IBAN wird ebenfalls sofort zugeteilt, Kunden können sie direkt an Zahlungspartner weitergeben. Physische Karten treffen je nach Anbieter nach zwei bis sieben Werktagen ein. Klassische Banken benötigen oft länger, besonders wenn postalische Verfahren gewählt werden.

Was passiert mit meinem Guthaben, wenn der Anbieter insolvent geht?

Die gesetzliche Einlagensicherung schützt Guthaben bis 100.000 Euro pro Kunde und Bank. Dies gilt unabhängig davon, ob es sich um eine klassische Bank, Direktbank oder um ein FinTech handelt. Bei FinTechs, die mit Partnerbanken arbeiten, greift die Einlagensicherung über die Partnerbank. Einige deutsche Banken wie FYRST, Commerzbank und DKB bieten zusätzlich erweiterten Schutz über den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken, der deutlich höhere Summen absichert. 

Kann ich mein Geschäftskonto später in ein Konto für eine GmbH umwandeln?

Ein direktes Umwandeln ist bei den meisten Anbietern nicht möglich, da es sich um unterschiedliche Kontotypen mit verschiedenen rechtlichen Anforderungen handelt. Bei einer Rechtsformänderung von Einzelunternehmen zur GmbH oder UG muss in der Regel ein neues Geschäftskonto für die Kapitalgesellschaft eröffnet werden. Das alte Konto kann parallel weiterlaufen oder geschlossen werden. Einige Anbieter wie Finom oder Qonto bieten sowohl Konten für Selbstständige als auch für Kapitalgesellschaften an, wodurch ein interner Wechsel möglich sein kann, jedoch nicht automatisch erfolgt.

Welche steuerlichen Besonderheiten muss ich bei Geschäftskonten beachten?

Geschäftskonten haben keine besonderen steuerlichen Auswirkungen, aber die saubere Trennung von privaten und geschäftlichen Finanzen erleichtert die Steuererklärung. Alle Zinserträge aus Geschäftsguthaben sind steuerpflichtige Betriebseinnahmen und müssen in der Gewinnermittlung erfasst werden. Anders als bei Privatkonten wird die Abgeltungssteuer nicht automatisch abgeführt. Kontoführungsgebühren sind als Betriebsausgaben absetzbar und mindern den Gewinn. Freelancer müssen Kontoauszüge mindestens zehn Jahre aufbewahren (gesetzliche Aufbewahrungsfrist).

Darf ein Geschäftskonto von mehreren Personen gemeinsam genutzt werden?

Ja, viele Geschäftskonten bieten den sogenannten Mehrnutzerzugang. Dadurch können beispielsweise Partner oder Mitarbeiter berechtigt werden, Transaktionen durchzuführen. Die Steuerung der Zugriffsrechte erfolgt in der Regel über die Bank-App oder das Online-Banking. Mehrnutzerzugänge ermöglichen das Delegieren von Aufgaben im Finanzmanagement und erleichtern die Teamarbeit.

Wie sicher sind Geschäftskonten vor Betrug und Hackerangriffen geschützt?

Geschäftskonten unterliegen hohen Sicherheitsstandards. Dazu gehören Zwei-Faktor-Authentifizierung und TAN-Verfahren, die den Zugriff sichern. Außerdem überwachen Banken verdächtige Transaktionen automatisch, um Betrugsversuche zu erkennen. Weiteren Schutz bieten starke Passwörter und regelmäßige Datensicherungen. Auch sichere Netzwerke, aktuelle Software und verschlüsselte Verbindungen helfen, Hackerangriffe zu verhindern. Überdies sind die Guthaben durch Einlagensicherungssysteme geschützt.​

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