Das Wichtigste in Kürze
- Das FinTech Vivid bietet digitale Geschäftskonten mit deutscher IBAN, Zinsen bis zu 4,00 Prozent und Cashback – Vivid Money Erfahrungen zeigen, dass diese damit wohl zu den derzeit renditestärksten App-Konten gehören.
- Die Kontoeröffnung gelingt innerhalb weniger Minuten und erfolgt ohne Schufa-Abfrage.
- Besonders geeignet ist das Angebot für Geschäftskunden, die Banking mit Rendite kombinieren möchten und keine klassische Filialstruktur benötigen.
Vivid Money zeigt mit seinen Angeboten, dass Geschäftskonten nicht nur Kosten verursachen, sondern auch Erträge liefern können: Das FinTech verspricht derzeit bis zu 4,00 Prozent Zinsen und zusätzliches Cashback auf Kartenzahlungen – eine Kombination, die im Unternehmensbanking bislang selten ist. Die Frage lautet: Wie gut sind die Vivid Geschäftskonten wirklich?
Vivid ★ 4 % Zinsen auf positive Kontostände
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Wie Vivid Money arbeitet
Vivid Money wurde als europäisches FinTech mit Fokus auf mobiles Banking gegründet. Der Anbieter operiert von Luxemburg und den Niederlanden aus, nutzt eine E-Geld-Lizenz und ist damit von der luxemburgischen CSSF und der niederländischen AFM reguliert. Obwohl Vivid keine klassische Bank ist, unterliegt es also strengen EU-Vorschriften.
Das Modell beruht auf Transparenz und Treuhandstruktur. Kundengelder werden nicht im Unternehmen selbst geführt, sondern auf Konten bei Partnerbanken hinterlegt und durch die Stiftung „Stichting Vivid Money“ treuhänderisch verwaltet. Diese Konstruktion sorgt dafür, dass die Einlagen im Fall einer Insolvenz geschützt bleiben.
Der wichtigste Unterschied bleibt die Einlagensicherung: Statt 100.000 Euro wie bei Banken greift hier das niederländische ICS nur bis 20.000 Euro pro Kunde.
Wer regelmäßig höhere Liquiditätsreserven auf dem Geschäftskonto halten möchte, sollte prüfen, ob ein Anbieter mit vollwertiger Banklizenz und höherer Sicherungsgrenze eventuell besser zu ihm passen könnte.
Zudem setzt Vivid auf Zwei-Faktor-Authentifizierung, verschlüsselte Verarbeitung und rollenbasierte Zugriffsrechte – ein Standard, der auch bei klassischen Banken verlangt wird. Phishing-Fälle gab es vereinzelt, systematische Sicherheitsprobleme hingegen nicht.
Die Vivid Geschäftskonto-Tarife im Überblick
Vivid bietet mehrere Kontomodelle, die sich in Preis, Funktionsumfang und Zinssatz unterscheiden. So lässt sich das Konto an individuelle Bedürfnisse anpassen – vom einfachen Basismodell bis zur Variante mit erweiterten Cashback-Vorteilen und höherem Zinsniveau. Die folgende Übersicht zeigt die wichtigsten Eckpunkte der verfügbaren Tarife.
| Vivid | |
| Monatliche Grundgebühr | 0 € (Standard + Free Start) |
| Kostenloses Modell verfügbar | Ja |
| Inklusive Buchungen | unbegrenzt viele SEPA-Überweisungen kostenlos |
| Karten (Debit/Kredit) | virtuelle + physische Business Karten inklusive |
| Bargeldeinzahlung | nicht verfügbar |
| Einlagensicherung | getrennte Treuhandstruktur (keine klassische, gesetzliche Einlagensicherung) |
| Buchhaltungs-Integration | |
| Besonderheiten | Zinsen und Cashback möglich |
| Website | vivid.money > * |
Stand: November 2025
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Viele Modelle – alle mit Zinsen und Cashback
Vivid Money bietet zwei Tarifgruppen: Geschäftskonten für Kleingewerbe und Freiberufler sowie für Unternehmen und Teams. In beiden Fällen umfasst das Angebot digitale Verwaltung, virtuelle und physische Karten, kostenlose SEPA-Überweisungen und einheitliche Sicherheitsstrukturen. Was Vivid Money zudem von klassischen Geschäftskonten unterscheidet, ist die Kombination aus Rendite und Alltagsnutzen. Während Banken Guthaben meist zinslos verwahren, zahlt Vivid selbst auf hohe Kontostände Erträge aus – bis zu einer Million Euro bei Unternehmen, bis 100.000 Euro bei Freiberuflern.
Ergänzt wird das durch ein gestaffeltes Cashback-System. Es greift bei Kartenzahlungen, Hotelbuchungen und ausgewählten Partnerprogrammen und kann – je nach Tarif – bis zu zehn Prozent Rückvergütung erreichen. Für Unterkunftsbuchungen über die integrierte Reiseplattform sind sogar bis zu 30 Prozent möglich.
Für Kleingewerbe und Freiberufler stehen vier Modelle zur Verfügung:
- Der Tarif Standard ist kostenlos und bietet 4,00 Prozent Zinsen für vier Monate, danach 0,50 Prozent sowie bis zu 2,00 Prozent Cashback.
- Prime erhöht die Folgezinsen auf 2,50 Prozent sowie das Cashback auf bis zu 4,00 Prozent.
- Im Tarif Pro gibt es nach dem Startzins 2,60 Prozent und bis zu 6,00 Prozent Cashback, während Pro+ 2,70 Prozent Zinsen und bis zu 8,00 Prozent Cashback bietet.
Alle Varianten enthalten zudem optional eine Metallkarte für 19,90 Euro und 0 bis 1,00 Prozent Fremdwährungsgebühren. Bargeldabhebungen sind – je nach Tarif – bis zu maximal 2.000 Euro kostenlos, darüber hinaus fallen 3,00 Prozent Gebühren (mindestens 1 Euro) an. Das Kartenlimit beträgt in allen Modellen 50.000 Euro.
Für Unternehmen und Teams gibt es fünf Tarife:
- Das kostenlose Free Start-Konto bietet 4,00 Prozent Zinsen für vier Monate, danach 0,10 Prozent sowie bis zu 2,00 Prozent Cashback.
- Der Tarif Basic hebt die Folgezinsen auf 0,50 Prozent und das Cashback auf bis zu 4,00 Prozent.
- Pro bietet 1,30 Prozent Zinsen und bis zu 6,00 Prozent Cashback.
- Mit Enterprise steigt der Zins nach dem Aktionszeitraum auf 1,75 Prozent und das Cashback beträgt bis zu 8,00 Prozent.
- Das Spitzenmodell Enterprise+ erreicht 2,00 Prozent Zinsen nach dem Aktionszeitraum und bis zu 10 Prozent Cashback.
Alle Unternehmenskonten beinhalten ebenfalls eine optionale Metallkarte (19,90 Euro). Die Kartenlimits liegen bei 100.000 Euro bis 200.000 Euro. Bargeldabhebungen sind, abhängig vom gewählten Tarif, bis maximal 500 Euro gebührenfrei und schlagen danach mit 1,00 Prozent zu Buche. Die Fremdwährungsgebühren liegen zwischen 1,00 und 2,00 Prozent. Unbegrenzte Teammitglieder und Konten sind hier obendrein inklusive.
Damit deckt Vivid Money mit neun klar strukturierten Kontomodellen den gesamten Bedarf von Freiberuflern bis zu größeren Unternehmen ab.
Verwaltung per App – Banking in Echtzeit
Alle Kontofunktionen sind in der Vivid-App gebündelt. Sie bietet Echtzeit-Einblicke in Zahlungen, Umsätze und Zinsen, automatische Kategorisierung von Ausgaben und die Möglichkeit, Unterkonten für Steuern, Rücklagen oder Projekte anzulegen.
Unternehmen können beliebig viele Karten und Konten anlegen und Teammitglieder mit individuellen Berechtigungen ausstatten. Für die Buchhaltung stehen Exportfunktionen und Software-Verknüpfungen bereit – etwa zu Lexware oder DATEV. Rechnungen lassen sich direkt in der App erstellen und mit Belegen verknüpfen, was den administrativen Aufwand deutlich reduziert.
Internationale Zahlungen und Zusatzfunktionen
Auch internationale Geschäftspartner lassen sich unkompliziert bedienen. Ausgehende SWIFT-Überweisungen kosten 5 Euro – in höheren Tarifen sind monatliche Freikontingente enthalten. Für garantierte SWIFT-Transfers („OUR“) berechnet Vivid 30 Euro.
Zudem sind ACH-Zahlungen in die USA möglich (0,10 Prozent, mindestens 0,50 Euro).
Neben Banking bietet Vivid weitere Geschäftsfunktionen – etwa kostenlose POS-Terminals, ein optionales Firmendepot für Wertpapiere und Krypto sowie Kurzzeitfinanzierungen bis 200.000 Euro über den Partner Banxware.
Kontoeröffnung bei Vivid: Schnell, digital, unkompliziert
Beim Geschäftskonto von Vivid steht laut Anbieter innerhalb weniger Minuten eine deutsche IBAN bereit. Auch Kunden mit eingeschränkter Bonität oder nicht perfekter Schufa erhalten Zugang, weil keine Schufa-Abfrage erfolgt.
Die Verwaltung erfolgt vollständig digital über App und Webzugang. Sie bietet eine klare Übersicht über Kontostände, Zahlungen und Karten, erlaubt die Anlage separater Unterkonten und unterstützt eine strukturierte Buchhaltung.
Für wen lohnt sich ein Vivid Money Geschäftskonto?
Das Vivid Business-Konto richtet sich an Unternehmen, die Banking und Ertrag verbinden möchten. Besonders profitieren:
- Freiberufler und Selbstständige, die Guthaben verzinsen lassen und Kartenzahlungen mit Cashback kombinieren wollen,
- Start-ups und kleinere Firmen, die ein flexibles, digitales Konto mit klar kalkulierbaren Kosten suchen,
- Unternehmen mit Teamstrukturen, die unbegrenzte Unterkonten, Echtzeit-Transparenz und einheitliche Kartenlimits benötigen.
Weniger geeignet ist das Konto für Betriebe, die hohe, dauerhaft parkende Guthaben ausschließlich über gesetzliche Einlagensicherung absichern möchten – hier bleibt der Schutz durch die Stiftung auf 20.000 Euro begrenzt.
Vivid: Innovativ und renditestark
Vivid Money beweist, dass Geschäftskonten mehr können als Zahlungen und Buchungen. Mit Zinsen, Cashback und durchdachter App-Struktur verbindet das FinTech Banking und Ertrag in einem Modell, das vor allem digital-affine Unternehmer überzeugt.
Wer eine klassische Filialbank erwartet, wird hier nicht fündig. Wer hingegen Wert auf Flexibilität, Transparenz und Rendite legt, findet bei Vivid Money ein wirklich interessantes und noch dazu umfangreiches Angebot.
Mögliche Alternativen zu Vivid Money
Auch wenn Vivid Money unter anderem mit Zinsen und Cashback die Messlatte recht hoch hängt, gibt es Alternativen, die in einzelnen Punkten eigene Stärken haben. Anbieter wie Tide, Finom und N26 Business verfolgen ähnliche Ansätze – volldigital, transparent und auf die Bedürfnisse moderner Unternehmen zugeschnitten –, unterscheiden sich aber teils deutlich in Konditionen, Einlagensicherung und Funktionsumfang.
Tide – das smarte Geschäftskonto aus London

Tide zählt zu den jüngeren, aber ambitionierten Neobanken Europas. Ursprünglich in Großbritannien gestartet, ist das FinTech seit 2024 auch in Deutschland aktiv und richtet sich gezielt an Selbstständige, Gründer und kleine Unternehmen. Der Fokus: ein unkompliziertes Geschäftskonto, das sich in wenigen Minuten komplett digital eröffnen lässt – ohne Filialtermine, Papierkram oder Schufa-Abfrage.
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Zur Wahl stehen zwei Kontomodelle: ein kostenfreies Basiskonto und der kostenpflichtige Smart Plan mit erweiterten Funktionen. Beide bieten eine deutsche IBAN, eine kostenlose Mastercard Business Debitkarte sowie mobile Zahlungen über Apple Pay und Google Pay. Sicherheit ist nach britischem Standard umgesetzt – mit Zwei-Faktor-Authentifizierung, 3D Secure und verschlüsselter Kommunikation.
- Das Basis-Modell deckt alle wesentlichen Banking-Aufgaben ab und integriert praktische Tools für den Arbeitsalltag. Rechnungen können direkt in der App erstellt werden, Zahlungseingänge lassen sich automatisch zuordnen, und dank DATEV-Schnittstelle ist der Datentransfer zur Buchhaltung nahtlos möglich. Wer Liquidität parken möchte, kann ein optionales Tagesgeldkonto nutzen – mit derzeit 3,50 Prozent Zinsen p. a. auf Guthaben bis 50.000 Euro. Die Einlagen sind über die niederländische Partnerbank Adyen N.V. bis 100.000 Euro gesetzlich abgesichert.
- Der Smart Plan erweitert das Basis-Modell um 50 kostenlose Überweisungen pro Monat, zwei zusätzliche Unterkonten, priorisierten Support und temporäres Cashback auf Kartenzahlungen. Die Gebühr liegt bei 4,50 Euro monatlich bei jährlicher Zahlung – ein überschaubarer Betrag für mehr Komfort.
Beide Varianten laufen vollständig über die Tide-App, die in Echtzeit über Kontobewegungen informiert und sich durch klare Strukturen und einfache Bedienung auszeichnet.
Das Finom Geschäftskonto
Auch Finom, ein niederländisches FinTech, kombiniert Banking, Buchhaltung und Ausgabenmanagement in einem einzigen System – mit deutscher IBAN, integrierter Rechnungsstellung und direkter Verbindung zu Tools wie DATEV, Lexoffice oder SevDesk. Die Kontoeröffnung erfolgt auch hier digital und ohne Schufa-Abfrage, was den Einstieg besonders für Gründer und Freiberufler attraktiv macht.
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Statt mehrere Plattformen für Rechnungen, Zahlungen und Belegverwaltung zu nutzen, bietet Finom ein einheitliches Dashboard, das alle Daten in Echtzeit synchronisiert. Der technische Unterbau kommt von der deutschen Solaris, deren Vollbanklizenz für gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 Euro sorgt.
- Fünf Tarife – Solo, Basic, Smart, Pro und Grow – decken die gesamte Bandbreite von Einzelunternehmern bis zu großen Teams ab. Das kostenlose Solo-Konto bietet alle Basisfunktionen, während die Premium-Tarife mit unbegrenzten SEPA-Überweisungen, Multibanking, Cashback, Sammeltransaktionen und priorisiertem Support aufwarten.
Physische und virtuelle Visa-Karten sind in allen Modellen verfügbar, die Limits und Zugriffsrechte lassen sich für jedes Teammitglied individuell steuern.
Besonders stark ist Finom bei der Automatisierung: Rechnungen werden direkt aus dem Konto erstellt, Belege automatisch erkannt und Zahlungen zugeordnet. Hinzu kommen Echtzeit-Benachrichtigungen, variable Kartenlimits und flexible Unterkonten – Funktionen, die klassisches Online Banking deutlich übertreffen. Für Freiberufler, Start-ups und wachsende Unternehmen, die ihre Finanzen digital, effizient und gesetzlich abgesichert verwalten wollen, zählt Finom damit zu den derzeit beliebtesten Lösungen im Markt.
Das N26 Business Geschäftskonto

Die N26 Business Konten sind gezielt auf Freiberufler und Solo-Selbstständige zugeschnitten und können ausschließlich von natürlichen Personen eröffnet werden. Kapitalgesellschaften wie GmbH, UG oder GbR sind ausgeschlossen.
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Die Kontoeröffnung erfolgt vollständig digital über die App. Nach der Registrierung und Video-Ident-Verifizierung steht innerhalb weniger Minuten eine virtuelle Mastercard Debitkarte bereit. Alle Bankgeschäfte – von SEPA-Überweisungen über Abhebungen bis hin zu Statistiken – laufen direkt über die App. Eine klassische Filiale oder Papierformulare gibt es auch hier nicht.
- Zur Auswahl stehen vier Business-Tarife: Standard, Smart, Go und Metal. Sie unterscheiden sich in Preis, Cashback-Sätzen und Zusatzleistungen.
In allen Varianten sind unbegrenzte SEPA-Überweisungen, weltweite Kartenzahlungen und die CASH26-Einzahlungsfunktion enthalten. Bargeldeinzahlungen kosten 1,50 Prozent des Betrags. Fremdwährungsgebühren entfallen nur bei den Premium-Tarifen Go und Metal; in den günstigeren Varianten (Standard und Smart) fallen 1,70 Prozent pro Transaktion an.
Das Cashback-Programm bietet – je nach Tarif – 0,10 Prozent bis 0,50 Prozent Rückvergütung auf alle Kartenzahlungen. Bei aktivierter Reise-Option gibt es zudem 1,00 Prozent Cashback auf Zahlungen außerhalb des EWR, des Vereinigten Königreichs und der Schweiz, jeweils für bis zu zwölf Monate. Internationale SWIFT-Überweisungen sind nicht möglich; N26 unterstützt ausschließlich Euro-Zahlungen im SEPA-Raum.
Hinter N26 steht die N26 Bank SE mit deutscher Vollbanklizenz und gesetzlicher Einlagensicherung bis 100.000 Euro. Login und Transaktionen sind durch Zwei-Faktor-Authentifizierung und 3D Secure geschützt.
Damit eignet sich N26 Business vor allem für Freiberufler und Solo-Selbstständige, die ihre Finanzen vollständig mobil, sicher und effizient verwalten möchten – und keine internationale SWIFT-Funktion benötigen.
Häufig gestellte Fragen zu Vivid Money Erfahrungen
Ja. Vivid Money führt bei der Kontoeröffnung keine Schufa-Abfrage durch. Da es sich um ein E-Geld-Institut handelt und kein Kreditrahmen besteht, entfällt die klassische Bonitätsprüfung. Das macht den Zugang auch für Gründer oder Selbstständige mit schwächerer Bonität möglich.
Vivid selbst ist keine Bank, sondern ein FinTech, das mit verschiedenen Partnerbanken in der EU zusammenarbeitet. Kundengelder werden über die Stiftung „Stichting Vivid Money“ treuhänderisch verwahrt. Diese Struktur stellt sicher, dass die Einlagen getrennt vom Firmenvermögen geführt und im Insolvenzfall geschützt bleiben.
Vivid Money steht unter Aufsicht der luxemburgischen CSSF und der niederländischen AFM. Die Kundengelder werden durch ein sogenanntes Safeguarding-Verfahren gesichert: Sie liegen auf separaten Konten bei Partnerbanken und dürfen ausschließlich für Kundentransaktionen verwendet werden. Dadurch besteht ein wirksamer Schutz vor Missbrauch oder Verlust – auch wenn dieser Schutz formal nicht mit einer gesetzlichen Einlagensicherung gleichzusetzen ist.
Nein. Vivid Money ist ein europäisches FinTech-Unternehmen, reguliert in Luxemburg und in den Niederlanden. Es besitzt keine deutsche Banklizenz, agiert aber unter EU-Recht mit einer E-Geld-Lizenz. Alle Kundengelder unterliegen somit europäischen Regulierungsstandards und Datenschutzvorgaben (DSGVO).
Nein. Vivid selbst bietet keine eigene Filialinfrastruktur. Wer regelmäßig Bargeld ein- oder auszahlen muss, sollte das vorab wissen – für rein digitales Banking mit Kartenzahlungen und Überweisungen ist Vivid dagegen bestens geeignet.
Ja. Alle Geschäftskonten von Vivid Money verfügen über eine deutsche IBAN, die in der App sofort nach Kontoeröffnung bereitsteht. Damit sind SEPA-Überweisungen, Lastschriften und Zahlungen im europäischen Wirtschaftsraum ohne Einschränkungen möglich.
Die Kundengelder bei Vivid unterliegen dem niederländischen Anlegerentschädigungssystem (ICS). Dieses schützt Guthaben bis zu 20.000 Euro pro Kunde. Das ist weniger als die in Deutschland übliche Sicherungsgrenze von 100.000 Euro, gilt aber als rechtlich verbindliche EU-Mindestabsicherung für E-Geld-Institute.

