Das Wichtigste in Kürze
- Finom bietet ein digitales Geschäftskonto mit deutscher IBAN, integriertem Rechnungstool und kostenloser Debitkarte – entwickelt für Freiberufler, Start-ups und Unternehmen jeder Größe.
- Fünf Tarife decken unterschiedliche Anforderungen ab: vom kostenlosen Konto für Einzelunternehmer bis zu voll ausgestatteten Modellen mit Massenzahlungen, Buchhaltungsintegration und Cashback.
- Automatisierung, Transparenz und flexible Zusatzfunktionen machen Finom zu einer modernen Alternative zu klassischen Banken und Mitbewerbern wie Tide, Vivid oder N26.
Digitale Geschäftskonten ersetzen zunehmend die klassische Firmenbank, weil sie Banking, Buchhaltung und Ausgabensteuerung verbinden. Finom verfolgt diesen Ansatz konsequent. Das niederländische FinTech positioniert sich als zentrale Plattform, auf der sich alle Geldflüsse eines Unternehmens bündeln lassen – inklusive Kartenverwaltung, Rechnungslegung und automatischem Belegabgleich.
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Technisch basiert das Angebot auf einer Kooperation mit Solaris, die als lizenzierte deutsche Partnerbank fungiert und die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 Euro gewährleistet. So verbindet Finom die Vorteile einer modernen, digitalen Benutzeroberfläche mit dem regulatorischen Schutz einer europäischen Bank.
Die Idee: Finanzprozesse sollen nicht nur digital, sondern vollständig integriert ablaufen. Statt verschiedene Tools zu verknüpfen, vereint Finom Konto, Karten, Rechnungen und Buchhaltungssoftware in einem Dashboard – transparent, modular und in Echtzeit.
Finom Geschäftskonto mit deutscher IBAN
Im Zentrum des Angebotes steht das Finom Geschäftskonto. Es dient als Steuerzentrale für sämtliche geschäftliche Transaktionen – vom Rechnungseingang bis zur Ausgabenkontrolle. Unternehmen können unbegrenzt viele Unterkonten mit eigener IBAN einrichten, Zahlungsströme strukturieren und jedem Teammitglied individuelle Berechtigungen zuweisen.
Das Konto selbst bietet Echtzeit-Überweisungen, Multibanking-Funktion und die Möglichkeit, andere Bankkonten zu verknüpfen. Dadurch entsteht ein vollständiger Überblick über die Liquidität, unabhängig vom Institut.
Eine Besonderheit ist die Integration der Buchhaltung. Belege, Rechnungen und Transaktionen werden automatisch abgeglichen, was den manuellen Aufwand deutlich reduziert. Der automatische Belegimport über DATEV, Lexoffice oder SevDesk sorgt dafür, dass Buchungen direkt den richtigen Geschäftsvorgängen zugeordnet werden.
SEPA-Überweisungen, SWIFT-Zahlungen und Echtzeittransfers lassen sich in Sekunden ausführen.
Das sind die Finom Geschäftskonto Tarife
Finom bietet fünf klar abgegrenzte Tarife: Solo, Basic, Smart, Pro und Grow. Sie unterscheiden sich vor allem durch Nutzerzahl, Funktionsumfang und Gebührenstruktur.
Finom Geschäftskonten im Vergleich
| Merkmal | Solo | Basic |
| Monatspreis (bei jährlicher Zahlung) | 0 € | 9 € |
| Nutzeranzahl | 1 | 2 |
| Physische Debitkarten | 0 (nur gegen 3 €/Monat Wartung je Karte) | 1 pro Nutzer gratis inklusive |
| Virtuelle Karten | 1 | 3 pro Nutzer |
| Kostenlose Testphase | dauerhaft gratis | 1 Monat |
| Deutsche IBAN | ||
| Cashback (zeitlich befristet) | bis 1,00 % | |
| Bargeldabhebung (monatlich) | bis 500 € | bis 2.000 € |
| Abhebegebühr (in EUR) | 1,00 – 8,00 % | 0,00 – 8,00 % |
| Abhebung in Fremdwährung | 3,00 % | 2,00 % |
| Kartenzahlung in Fremdwährung (bis 500 €) | 3,00 % | 2,00 % |
| Kartenzahlung in Fremdwährung (über 500 €) | 3,00 % | 2,00 % |
| Kostenlose, ausgehende SEPA-Überweisungen / Monat | bis 2.500 € | bis 25.000 € |
| Gebühr über dem Limit (SEPA) | 0,30 % (max. 150 €) | 0,03 % (max. 150 €) |
| Mehrfachkonten / Unterkonten | ||
| Rechnungstool & Buchhaltungsintegration (DATEV, Lexoffice, SevDesk u. a.) | ||
| Einlagensicherung | bis 100.000 € (gesetzlich) | bis 100.000 € (gesetzlich) |
| Webseite | finom.de * | finom.de * |
Stand: November 2025
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- Solo richtet sich an Freiberufler und Einzelunternehmer. Das Konto ist kostenlos und umfasst alle Grundfunktionen inklusive deutscher IBAN, Echtzeitüberweisungen und integriertem Rechnungstool. Physische Karten können für 3 Euro pro Stück verwaltet werden. SEPA-Überweisungen sind bis 2.500 Euro gebührenfrei, darüber hinaus fällt ein moderater Prozentsatz an.
- Basic erweitert das Modell auf zwei Nutzer und hebt die kostenlosen SEPA-Überweisungen auf bis zu 25.000 Euro monatlich an. Kartenwartungsgebühren entfallen, und auch Auslandstransaktionen sind günstiger.
- Smart richtet sich an Teams oder wachsende Unternehmen mit vielen Transaktionen. Ab diesem Tarif sind zum Beispiel unbegrenzt viele Nutzer möglich, SEPA-Überweisungen sind bis 50.000 Euro kostenfrei.
- Pro adressiert größere Unternehmen mit höheren Volumina. SEPA-Zahlungen bleiben bis 100.000 Euro kostenfrei, internationale Überweisungen sind deutlich günstiger bepreist. Ein persönlicher Ansprechpartner unterstützt beim täglichen Banking.
| Merkmal | Smart | Pro | Grow |
| Monatspreis (bei jährlicher Zahlung) | 24 € | 119 € | 249 € |
| Nutzeranzahl | unbegrenzt | unbegrenzt | unbegrenzt |
| Physische Debitkarten | 1 pro Nutzer gratis inklusive | 3 pro Nutzer gratis | 3 pro Nutzer gratis |
| Virtuelle Karten | 10 pro Nutzer | unbegrenzt | unbegrenzt |
| Kostenlose Testphase | 1 Monat | 1 Monat | 1 Monat |
| Deutsche IBAN | |||
| Cashback (zeitlich befristet) | bis 3,00 % | unbegrenztes Cashback bis zu 0,50 % | unbegrenztes Cashback bis zu 1,00 % |
| Bargeldabhebung (monatlich) | bis 5.000 € | bis 5.000 € | bis 5.000 € |
| Abhebegebühr (in EUR) | 0,00 – 8,00 % | 0,00 – 8,00 % | 0,00 – 8,00 % |
| Abhebung in Fremdwährung | 1,00 % | 1,00 % | 1,00 % |
| Kartenzahlung in Fremdwährung (bis 500 €) | 0,00 % | 0,00 % | 0,00 % |
| Kartenzahlung in Fremdwährung (über 500 €) | 1,00 % | 1,00 % | 1,00 % |
| Kostenlose, ausgehende SEPA-Überweisungen / Monat | bis 50.000 € | bis 100.000 € | unbegrenzt |
| Gebühr über dem Limit (SEPA) | 0,025 % (max. 150 €) | 0,025 % (max. 150 €) | 0,00 % |
| Mehrfachkonten / Unterkonten | |||
| Rechnungstool & Buchhaltungsintegration (DATEV, Lexoffice, SevDesk u. a.) | |||
| Einlagensicherung | bis 100.000 € (gesetzlich) | bis 100.000 € (gesetzlich) | bis 100.000 € (gesetzlich) |
| Webseite | finom.de * | finom.de * | finom.de * |
Stand: November 2025
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Grow schließlich ist die umfassendste Variante. Alle SEPA-Transaktionen sind gebührenfrei, internationale Zahlungen kosten 0,1 Prozent des Betrags. Das Modell richtet sich an Firmen mit mehreren Teams oder Standorten und bietet individuelle Zugriffsrechte sowie priorisierten Support.
„Individuelles” Paket – Personalisierung auf Anfrage
Unternehmen mit besonderen Anforderungen können zudem den Tarif „Individuell“ anfragen und so eigene Prioritäten setzen.
Dabei lassen sich etwa persönliche Auszahlungslimits festlegen, internationale Transaktionen anpassen oder die Cashback-Rate maximieren. Auch Sonderwünsche, etwa zusätzliche Karten oder erweiterte Schnittstellen, können integriert werden.
Vielseitige Karten als Erweiterung
Die Finom Karten ergänzen das Konto funktional. Sie können sofort in Apple Pay und Google Pay integriert werden.
Physische Karten gibt es – je nach Paket – von null bis drei Stück pro Nutzer ohne Zusatzkosten.
Die Karten führen Zahlungen direkt vom Geschäftskonto ab. Ein Kreditrahmen ist nicht vorgesehen, was allerdings die volle Kostentransparenz sichert. Virtuelle Karten können in allen Tarifen angelegt werden, allerdings in unterschiedlicher Zahl: Im Solo-Tarif ist eine enthalten, im Basic-Tarif drei, im Smart-Tarif zehn und ab Pro unbegrenzt viele. So lässt sich der Karteneinsatz skalieren – von der Ein-Personen-Selbstständigkeit bis zum internationalen Team.
Auch Limits sind individuell konfigurierbar. Unternehmen können festlegen, wie viel pro Tag, Woche oder Monat abgehoben oder ausgegeben werden darf. Diese Funktion ist vor allem im Teamkontext relevant, etwa für Spesen, Dienstreisen oder projektbezogene Budgets.
Kartenlimits und Gebührenstruktur
Bargeldabhebungen sind bei Finom je nach Tarif im Wert von bis zu 5.000 Euro pro Monat möglich. Die Gebühr für Euro-Abhebungen reicht von 0 bis 8 Prozent, in Fremdwährung beträgt sie 1,00 bis 3,00 Prozent.
| Tarif | Bargeldlimit (monatlich) | Euro-Abhebung | Abhebung Fremdwährung | Kartenzahlung Fremdwährung |
| Solo | 500 € | 1,00 – 8,00 % | 3,00 % | 3,00 % |
| Basic | 2.000 € | 0 – 8,00 % | 2,00 % | bis 500 € 0 %, danach 2,00 % |
| Smart | 5.000 € | 0 – 8,00 % | 1,00 % | bis 500 € 0 %, danach 1,00 % |
| Pro/Grow | 5.000 € | 0 – 8,00 % | 1,00 % | bis 500 € 0 %, danach 1,00 % |
Stand: November 2025
Zeitlich befristetes Cashback bei Finom
Finom ergänzt die meisten angebotenen Geschäftskonten derzeit um ein gestaffeltes Cashback-Programm für Kartenzahlungen. Dabei werden Transaktionen mit den Finom-Debitkarten je nach Tarif unterschiedlich vergütet – ausschließlich für berechtigte Geschäftsausgaben. Bargeldabhebungen, interne Umbuchungen oder Zahlungen an Finanzdienstleister sind vom Programm ausgenommen.
- Im kostenlosen Solo-Tarif ist kein Cashback vorgesehen.
- Im Basic-Tarif erhalten Nutzer ab einem monatlichen Kartenumsatz von 1.500 Euro eine Rückvergütung von 1 Prozent, begrenzt auf 15 Euro pro Monat.
- Der Smart-Tarif sieht eine höhere Vergütung von 3 Prozent vor, das maximale monatliche Cashback beträgt 30 Euro.
- Für größere Unternehmen entfällt die Deckelung: Im Pro-Tarif liegt der Cashback-Satz bei 0,5 Prozent ab einem Kartenumsatz von 1.000 Euro im Monat, im Grow-Tarif bei 1 Prozent, jeweils ohne Limit.
Das Programm gilt nur für aktive Kartenumsätze während des Aktionszeitraums und kann von Finom jederzeit angepasst oder beendet werden.
Damit eignet sich das Cashback-Modell vor allem für Unternehmen mit regelmäßigem Karteneinsatz – als kleine, aber konstante Rückvergütung im digitalen Zahlungsverkehr.
Internationale Zahlungen und Wechselkursmodell
Finom verrechnet bei Auslandszahlungen eine Grundgebühr von 5 Euro plus einen prozentualen Aufschlag je nach Tarif zwischen 0,1 und 1,00 Prozent. Eingehende Zahlungen kosten ebenfalls 5 Euro.
Damit liegt das Fintech im Marktvergleich unterhalb klassischer Bankgebühren, aber oberhalb manch reiner Zahlungsdienstleister.
Für Unternehmen, die häufig im SEPA-Raum operieren, bleibt das Modell dennoch wirtschaftlich.
Digitale Kontoeröffnung ohne Schufa-Abfrage
Die Kontoeröffnung bei Finom ist vollständig digitalisiert und auf Tempo ausgelegt. Nach der Online-Registrierung folgt ein kurzes Video-Ident-Verfahren zur Identitätsprüfung, weitere Unterlagen sind nicht erforderlich.
Eine Schufa-Abfrage entfällt – ein Vorteil insbesondere für Gründer und Selbstständige, die ihre Bonität noch nicht aufgebaut haben.
Das Geschäftskonto ist innerhalb weniger Minuten aktiv, Karten und Unterkonten können sofort erstellt werden. Über die Finom-App und das Web-Interface lassen sich anschließend Teamrollen, Ausgabelimits und Integrationen mit Buchhaltungssoftware individuell einrichten.
Wie sicher ist ein Finom Geschäftskonto?
Finom arbeitet mit Solaris, einem deutschen Institut, zusammen, das eine Vollbanklizenz besitzt und der Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) sowie der Europäische Zentralbank (EZB) untersteht. Damit sind Kundengelder über die gesetzliche Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro pro Kunde abgesichert.
Zahlungen sind durch Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) und das 3D-Secure Verfahren geschützt, und alle Daten werden verschlüsselt übertragen.
Finom selbst gibt an, dass Kundengelder zudem getrennt vom Unternehmensvermögen verwahrt werden und ausschließlich auf europäischen Servern verarbeitet werden – im Einklang mit der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO).
Aufmerksam sollte man dennoch sein: Die Partnerbank war Gegenstand regulatorischer Maßnahmen der BaFin, unter anderem wegen mangelhafter Risikokontrollen. Für Nutzer bedeutet das: Die Einlagensicherung greift, dennoch bleibt die Überwachung und Entwicklung des Finanzdienstleisters zu beobachten.
Finom Erfahrungen im Überblick – Stärken des Geschäftskonto
Die wichtigsten Vorteile zeigen, warum Finom zu den vielseitigsten Anbietern im digitalen Firmenbanking zählt:
- Kostenloser Einstieg möglich
Für Selbstständige und Freiberufler bietet Finom das gebührenfreie Solo-Konto, das alle zentralen Basisfunktionen abdeckt. Damit lässt sich der Zahlungsverkehr vollständig digital abwickeln – ohne monatliche Fixkosten. - Schnelle, digitale Kontoeröffnung
Das Geschäftskonto kann komplett online eröffnet werden. Der Prozess dauert nur wenige Minuten und kommt ohne Schufa-Abfrage aus. Nach erfolgreicher Identifikation per Video-Ident ist das Konto sofort einsatzbereit. - Deutsche IBAN und SEPA-Funktionalität
Jedes Konto verfügt über eine deutsche IBAN, die für nationale und internationale SEPA-Transaktionen genutzt werden kann. Überweisungen und Lastschriften erfolgen in Echtzeit und lassen sich direkt über das Dashboard verwalten. - Gesetzliche Einlagensicherung
Kundeneinlagen sind bis zu 100.000 Euro pro Kunde durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt. Die Konten werden über die lizenzierte Partnerbank Solaris geführt, die der Aufsicht von BaFin und EZB unterliegt. - Mobile App und Web-Zugang
Eine übersichtliche App bildet sämtliche Finanzfunktionen ab – von Überweisungen bis zu Rechnungen. Über das Web-Interface können alle Unternehmensfinanzen zentral verwaltet und mit anderen Tools verknüpft werden. - Virtuelle und physische Karten
In jedem Tarif sind mindestens virtuelle Visa-Debitkarten enthalten. Kostenlose physische Karten gibt es ab dem Basic-Modell. - Buchhaltungs- und Rechnungsintegration
Finom bietet umfassende Schnittstellen zu DATEV, Lexoffice und SevDesk, um Belege automatisch zu synchronisieren. Das integrierte Rechnungstool ermöglicht es, Rechnungen direkt aus dem Konto heraus zu erstellen, zu versenden und abzugleichen. - Ausgabenmanagement in Echtzeit
Unternehmen können individuelle Kartenlimits und Teamrechte festlegen. Jede Transaktion wird sofort im System angezeigt, wodurch Ausgabenkontrolle und Budgetplanung spürbar vereinfacht werden. - Transparente Gebührenstruktur
Ausgehende SEPA-Überweisungen sind allen Tarifen kostenfrei – jeweils mit unterschiedlichen Höchstgrenzen. Überweisungen zwischen Finom-Konten erfolgen stets kostenlos. - Bargeldabhebungen und Multibanking
Je nach Tarif sind monatliche Bargeldabhebungen bis zu 5.000 Euro möglich. Zudem können externe Bankkonten eingebunden werden – für eine zentrale Übersicht aller Geschäftskonten in einem Dashboard. - Solide Sicherheit
Finom nutzt moderne Verschlüsselungsverfahren, Zwei-Faktor-Authentifizierung und das 3D-Secure-System für Kartenzahlungen. Kundengelder werden getrennt vom Unternehmensvermögen verwahrt und ausschließlich auf europäischen Servern verarbeitet – im Einklang mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). - Kundensupport und persönliche Betreuung
Der Support steht an sieben Tagen pro Woche bereit. In den höheren Tarifen erhalten Unternehmen zusätzlich einen persönlichen Account-Manager, der bei individuellen Anliegen unterstützt. - Kostenlose Testphase
Für alle kostenpflichtigen Modelle gilt eine Testphase von einem Monat. - Zeitlich befristetes Cashback-Programm
Finom bietet aktuell ein Cashback-System für Kartenzahlungen.
Kleine Einschränkungen bleiben: Bargeldeinzahlungen sind nicht möglich und das kostenlose Konto bietet nur eingeschränkte Funktionen. Dennoch zeigt sich Finom als vielseitige, skalierbare Lösung für Unternehmen, die ihre Finanzen digital führen möchten.
Für wen ist das Finom Geschäftskonto geeignet?
Das Finom Geschäftskonto richtet sich an Unternehmen, die Banking nicht nur als Pflicht, sondern als Teil ihres Arbeitsflusses verstehen. Es passt zu jenen, die ihre Finanzen aktiv steuern, Belege digital erfassen und Zahlungen in Echtzeit nachvollziehen wollen – ohne Papier, Excel-Tabellen oder Schnittstellenprobleme.
Besonders geeignet ist Finom für Freiberufler und junge Unternehmen, die schnell wachsen und Strukturen aufbauen müssen, ohne gleich eine komplexe Buchhaltung aufzusetzen. Das integrierte Rechnungswesen ersetzt dabei externe Tools, während Unterkonten und Teamrechte mit dem Wachstum Schritt halten.
Auch für kleine und mittlere Firmen mit mehreren Projektteams oder wiederkehrenden Auslandstransaktionen bietet Finom Vorteile: Rollen- und Limitsteuerung, Sammelüberweisungen und transparente Gebühren erleichtern den Umgang mit großen Zahlungsvolumina. Die zentrale Verwaltung über ein Dashboard senkt den Abstimmungsaufwand – ein Aspekt, der in klassischen Banken oft unterschätzt wird.
Für größere Unternehmen mit eigenem Buchhaltungssystem oder hohem Anlagevolumen eignet sich Finom eher als operative Ergänzung: etwa als separates Konto für Spesen, Projekte oder den internationalen Zahlungsverkehr. So bleibt die Hauptbuchhaltung entlastet, während der Zahlungsfluss digital dokumentiert ist.
Nicht ganz ideal ist das Konto für Betriebe, die regelmäßig Bargeld ein- oder auszahlen müssen oder langfristige Kreditlinien benötigen. Finom verzichtet bewusst auf Filialservices und Kreditprodukte – zugunsten von Automatisierung, Transparenz und Flexibilität.
Das bieten Mitbewerber von Finom
Während sich das Geschäftskonto-Angebot von Finom vor allem über integrierte Buchhaltungsfunktionen, Kartenmanagement und modularen Tarifen definiert, lohnt es sich, das Umfeld aus drei digitalen Mitbewerbern zu betrachten. Tide, Vivid Money und N26 haben zum Beispiel ebenfalls interessante Schwerpunkte gesetzt – von kostenloser Kontoführung über Cashback- und Zinsangebote bis zu stark mobilisierten Lösung für Selbstständige.
Das Tide Geschäftskonto

Tide stammt aus Großbritannien und ist seit 2024 auch in Deutschland aktiv. Das FinTech bietet Geschäftskonten, die sich vollständig digital eröffnen und verwalten lassen – ohne Papierkram, Filiale oder Schufa-Abfrage.
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Zur Auswahl stehen zwei Modelle: ein kostenfreies Basiskonto und der Smart Plan mit erweitertem Funktionsumfang. Beide Varianten enthalten eine deutsche IBAN, mobile Zahlungen über Apple Pay und Google Pay sowie moderne Sicherheitsverfahren wie Zwei-Faktor-Authentifizierung und 3D Secure.
- Das Basiskonto deckt alle Grundfunktionen ab, inklusive kostenloser Mastercard Business Debitkarte, Rechnungsmodul und DATEV-Schnittstelle. Auf Wunsch lässt sich zusätzlich ein Tagesgeldkonto eröffnen, das derzeit 3,50 Prozent Zinsen p. a. auf Guthaben bis 50.000 Euro bietet – bestehend aus 1,50 Prozent Basiszins und einem befristeten Bonus von 2,00 Prozent. Einlagen sind über die Partnerbank Adyen N.V. bis 100.000 Euro abgesichert.
- Der kostenpflichtige Smart Plan ergänzt das Angebot um 50 kostenlose Überweisungen pro Monat, zwei Zusatzkonten, Premium-Support und zeitlich befristetes Cashback auf Kartenzahlungen. Die Gebühr liegt bei 4,50 Euro monatlich (bei Jahreszahlung).
Beide Konten werden über eine App gesteuert, die Echtzeit-Benachrichtigungen, automatische Kategorisierung von Ausgaben und einfache Datenexporte für die Buchhaltung bietet. Damit richtet sich Tide an Freiberufler, Gründer und kleine Unternehmen, die ihre Finanzen mobil und übersichtlich organisieren möchten.
Das Vivid Geschäftskonto

Vivid Money bietet neben klassischen Geschäftskonto-Funktionen auch Zins- und Rewards-Modelle, wodurch ein stärker investitionsorientiertes FinTech-Profil entsteht.
Kontoeröffnung, Identifikation und Freischaltung laufen selbstverständlich auch hier vollständig online – in wenigen Minuten steht eine deutsche IBAN bereit, nutzbar für Freiberufler, Unternehmen oder Gründungen. Auch wer keine lupenreine Schufa vorweisen kann, erhält Zugang.
Vivid ★ 4 % Zinsen auf positive Kontostände
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Zum Konto gehören virtuelle und physische Business-Karten, direkt verknüpft mit Apple Pay und Google Pay. Auf Wunsch glänzt eine Metallkarte im Portemonnaie. Jede Karte lässt sich mit eigenen Limits belegen, wodurch Ausgaben klar strukturiert und transparent bleiben – ob für Reisen, Projekte oder Teamkosten.
Vivid kombiniert Banking mit Ertrag: Guthaben werden vier Monate lang mit 4,00 Prozent pro Jahr verzinst, danach gelten – je nach Tarif – bis zu 2,70 Prozent. Für Geschäftsausgaben lockt ein Cashback-Programm mit bis zu 10 Prozent Rückvergütung, bei Hotelbuchungen sogar bis zu 30 Prozent.
Die Gelder der Kunden werden getrennt vom Unternehmensvermögen auf Konten bei Partnerbanken geführt und durch die Stiftung Stichting Vivid Money treuhänderisch geschützt. Eine klassische Einlagensicherung greift allerdings nicht, da Vivid unter einer E-Money-Lizenz agiert. Das Konto passt zu Unternehmern, die digitale Effizienz mit Renditepotenzial verbinden wollen – und auf traditionelle Bankstrukturen verzichten können.
Das N26 Geschäftskonto

N26 hat das Smartphone zur Bank gemacht. App laden, Daten eingeben, Video-Ident abschließen – schon steht die virtuelle Mastercard des Berliner FinTechs bereit. Das Geschäftskonto läuft immer auf den eigenen Namen, Gesellschaftsformen wie GmbH oder UG bleiben ausgeschlossen. Selbst mit negativer Schufa ist die Eröffnung möglich.
Das Angebot umfasst vier Tarife von kostenfrei bis Premium. Gemeinsam ist ihnen die einfache Bedienung, unbegrenzte SEPA-Überweisungen und mobiles Bezahlen ohne Zusatzgebühr. Bargeld kann über CASH26 eingezahlt werden, Kartenzahlungen sind weltweit kostenlos.
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Kontoführung
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Eröffnung
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Besonderheiten
0,1 % Cashback
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Wer mehr Komfort möchte, erhält bei den höheren Kontostufen bis zu acht kostenlose Abhebungen im Monat, Versicherungsleistungen für Reisen, Geräte und Haftpflicht sowie Premium-Support.
Ein Bonus für Vielnutzer: Bei Kartenzahlungen gibt es je nach Tarif 0,1 bis 0,5 Prozent Cashback, bei Ausgaben außerhalb Europas sogar 1 Prozent. Das macht N26 Business nicht nur mobil, sondern auch lohnend. Mit Unterkonten – den sogenannten Spaces – lassen sich Einnahmen und Rücklagen übersichtlich trennen, während die App alle Transaktionen in Echtzeit anzeigt und Statistiken automatisch erstellt.
Hinter den Konten steht die N26 Bank SE mit deutscher Lizenz und gesetzlicher Einlagensicherung bis 100.000 Euro. Zwei-Faktor-Authentifizierung, 3D Secure und tägliche Limits sorgen für zusätzlichen Schutz. Damit ist N26 Business vor allem für Selbstständige interessant, die Banking, Buchhaltung und Zahlungsvorgänge ohne Umwege über eine einzige App steuern möchten – flexibel, sicher und ohne überflüssige Bürokratie.
N26 richtet sich primär an Freiberufler und Selbstständige mit geringerer Organisationsstruktur – weniger an große Unternehmen mit komplexen Zahlungsflüssen.
Häufig gestellte Fragen zum Thema Finom Erfahrungen
Finom ermöglicht eine Kontoeröffnung komplett online und ohne Schufa-Prüfung, was besonders für Gründer und Selbstständige den Einstieg erleichtert. Die Konten bieten eine deutsche IBAN, Integration in Buchhaltungs- und Rechnungstools wie DATEV oder Lexoffice sowie eine App, über die sämtliche Geschäftstransaktionen zentral verwaltet werden können. Je nach Tarif sind kostenlose physische und virtuelle Debitkarten enthalten, mit Cashback-Programmen.
Finom überzeugt durch ein modernes, automatisiertes Geschäftskonto, stößt aber bei Bargeldeinzahlungen an Grenzen – sie sind aktuell nicht möglich. In den günstigeren Tarifen gelten Limits für Überweisungen oder Cashback und für physische Karten fallen je nach Modell Wartungsgebühren an. Wer klassische Bankdienstleistungen oder Kreditrahmen erwartet, findet diese bei Finom nicht.
Das Finom Geschäftskonto läuft technisch über Solaris (ehemals Solarisbank). Diese lizenzierte deutsche Partnerbank stellt die Infrastruktur bereit, führt die Konten und sichert Kundeneinlagen bis 100.000 Euro nach EU-Richtlinien ab. Finom selbst konzentriert sich auf die digitale Benutzeroberfläche, Buchhaltungsintegration und den Service.
Finom ist ein in den Niederlanden registriertes FinTech, das in mehreren EU-Ländern aktiv ist. Die Zusammenarbeit mit Solaris sorgt für Regulierung, Einlagensicherung und Bankaufsicht nach deutschem Recht. Zusätzlich gelten strenge Datenschutz- und Sicherheitsstandards nach DSGVO. Die Plattform ist damit rechtlich und technisch solide aufgestellt.
Derzeit sind Bareinzahlungen auf Finom Konten nicht vorgesehen. Das System ist vollständig auf digitale Zahlungsströme ausgelegt – also Überweisungen, Kartenzahlungen und Buchhaltungsanbindung. Für Unternehmen, die regelmäßig Bargeld bewegen, empfiehlt sich ein Anbieter mit Filial- oder Partnernetz.
Ja. Für die Eröffnung eines Finom Geschäftskontos ist keine Schufa-Abfrage erforderlich. Das FinTech prüft stattdessen die Identität digital und konzentriert sich auf geschäftliche Angaben, nicht auf private Bonitätsdaten. Damit eignet sich das Konto auch für Gründer oder Selbstständige mit schwächerer Kredithistorie.
Innerhalb des monatlichen Freikontingents sind SEPA-Überweisungen kostenlos. Wird das Limit überschritten, fällt – je nach Tarif – eine geringe prozentuale Gebühr an. Überweisungen zwischen Finom-Nutzern sind grundsätzlich gebührenfrei.
Je nach Tarif sind Bargeldabhebungen bis zu einem bestimmten Betrag gebührenfrei, meist zwischen 500 und 5.000 Euro im Monat. Darüber hinaus oder bei Fremdwährungen werden prozentuale Gebühren berechnet.
Ein Geschäftskonto wird immer dann wichtig, wenn geschäftliche und private Zahlungen getrennt bleiben sollen. Für Kapitalgesellschaften wie GmbH oder UG ist es gesetzlich vorgeschrieben, für Freiberufler und Selbstständige zumindest dringend zu empfehlen. Es erleichtert Buchhaltung, Steuererklärung und den Überblick über alle Einnahmen und Ausgaben.
Zu den bekannten Alternativen gehören zum Beispiel Tide, Vivid und N26 Business. Tide punktet mit kostenlosen Konten und Zinsbonus, Vivid kombiniert Banking mit Cashback und Guthabenzinsen, N26 überzeugt unter anderem durch mobile Einfachheit und ebenfalls möglichem Cashback.

